Politik

Parteien im Empire Outremer

Die Parteienlandschaft des Empire Outremer ist vielschichtig und historisch gewachsen, sind doch die ältesten beiden Parteien, die Ghibellinen und die Guelfen schon seit den Kreuzzügen nicht nur aktiv sondern waren bis vor kurzem auch verfeindet und konnten erst durch die integrative Kraft des Seneschalls Duroc zu einer Fraktion, den Rational-Liberalen, zusamen geführt werden. Die Parteien im Einzelnen:

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Jakobiner (PJCC Parti Jacobins et Club de Cordeliers) streben nach einer sozialistischen, wenn nicht sogar kommunistischen Umgestaltung des Staates und der Wirtschaft und unterstützen eine imperialistische Politik, streben aber die Wiedererichtung der Republik an. Die Jakobiner lehnen eine Integration der Minderheiten b und würde die Kasemuffen und Menashiten gerne in die Unabhängigkeit entlassen, wohingegen sie die Jakobiten als Föderierten im Reiche belassen würden, sollten sie denn an die Macht kommen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Girondisten (PGCM Parti Girondiste et Club de Manege) propagieren die soziale Marktwirtschaft, lehnen den Imperialsmus ab und streben die Wiedererichtung der Republik an die sie mit friedlichen Mitteln erreichen wollen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Moderaten (CMAV Croissance modérée et avenir vert, moderates Wachstum und grüne Zukunft) legen ihren Fokus auf Ökologie und soziale Gerechtigkeit, lehnen den Imperialismus ab wohingegen ihnen die Regierungsform nicht so wichtig ist. Die Minderheiten Outremers sind in den Augen der Moderaten gleichberechtigte Bürger mit lediglich religiösen und kulturellen Besonderheiten die sie als Geschenk und nicht als Problem sehen, weswegen sie Outremer als multikulturellen Staat ohne francische Oberschicht gestalten wollen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Hauptziel der Liberalen (LEPL libre-échange peuple libre, Freier Handel - Freies Volk) ist eine möglichst freie Wirtschaft unter Ausnutzung aller Optionen die auch den Imperialismus mit einschließen. Die Regierungsform ist den Liberalen nicht so wichtig.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Guelfen (CA C‘est Arreint, Es ist erreicht) wollen den Staat konsolidieren um das Erreichte zu schützen, lehnen den Imperialismus ab, streben aber selbstverständlich den Erhalt des Kaiserreiches an.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Ghibellinen (DLV Deus Lo Vult, Gott will es) glauben an den Merkantilismus, streben nach einem Reiche in seinen natürlichen Grenzen, weswegen sie eine imperialistische Politik betreiben und wollen das Kaiserreich als gottgewollte Regierungsform weiter absolutieren. Da die Lebensart und Kultur der francischen Länder als die beste, ja fast einzige Lebensform angesehen wird die es wert ist in Ihr zu leben, glauben die Ghibellinen an die göttliche Sendung, diese Lebensart allen Völkern anzubieten und auch auf diese auszudehnen, die sie eigentlich nicht wollen.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Royalisten unterstützen eine imperialistische Politik, streben aber die Restauration des Königreichs an. In ihrem Ansatz einer francischen Oberschicht , die gottgewollt über die Fremdvölker zu herrschen bestimmt ist, stehen die Royalisten den Ghibellinen politisch nahe, sehen aber die mit ihnen verfeindeten Jacobiten als auszugrenzendes Fremdvolk an welches nicht zu unterjochen sondern zu vertreiben ist.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Whigs sind die Vertreter der jakobitischen Minderheit. Sie sind lediglich in den Provinzen Neuf-Anjou, Arcadie und Etrurie aktiv.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Bacchanten sind die Vertreter der dionischen Minderheit. Sie sind lediglich in den Provinzen Artois-Oriental, Etrurie, Igraine, Medoc, Morgaine, Moria, Sogdiane und Neuf-Vendome aktiv. Da die Dionen die einzige nicht ausgerottete Urbevölkerung Outremers darstellen, sehen die Bacchanten alle anderen als temporäre Erscheinung die sie in den von ihnen bevölkerten Gegenden als Gäste ansehen, wohingegen sie sich in den übrigen Gebieten maximal integrieren.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Rabioten sind die Vertreter der menashitischen Minderheit. Sie sind lediglich in der Provinz Artois-Oriental aktiv.

Bitte melden Sie sich an, um dieses Medienelement zu sehen.Die Kasemuffen sind die Vertreter der guffmanischen Minderheit. Sie sind lediglich in den Provinzen Neuf-Berry, Neuf-Dreux, Morgaine und Sogdiane aktiv.



Wahlergebnisse der Notablenwahlen seit der Revolution im Jahre 1989


Partei 1989 1991 1993 1995 1997 1999 2003 2009 2013 2015 2019
Jakobiner* 0 2 13 32 12 14 2 0 24 19 17
Progressive-Republikaner** 10 42 39 54 61 30 5 0 15 14 8
Liberal-Kaisertreue**** 0 0 0 0 0 12 18 33 19 16 13
Konservativ-Kaisertreue*** 0 0 0 0 0 32 44 42 22 23 38
Royalisten**** 87 35 15 3 1 0 0 0 17 15 11
Sonstige 11
Unabhängige 3 21 33 11 26 12 31 25 3 13 2

Bei den Wahlen im Jahre 2019 bildeten die kaisertreuen Parteien unter dem Namen "Rationalliberale" eine gemeinsame Liste.

Die Sonstigen setzen sich wie folgt zusammen: 2 Jakobiten, 9 Kasemuffische Volksfront

Quelle: EO Innenministerium, 2015-2020


Quelle: RCTI, 2015


Anmerkungen:

* Die Jakobiner wurden erst 1990 gegründet und waren von den Wahlen des Jahres 2009 ausgeschlossen

** Die Progressiveb waren von den Wahlen des Jahres 2009 ausgeschlossen

*** Die kaisertreuen Parteien der Liberalen und Konservativen bildeten sich erst nach dem November des Jahres 1999

**** Die Royalisten waren von 1998 bis 2013 verboten.