Die Akademie

Die Akademie d'Outremer ist eine Gelehrtengesellschaft mit Sitz in Acre. Sie zählt zu den ältesten und prestigereichsten Institutionen des geistlichen Lebens des Empire Outremer.

Das Ziel dieser 1314 auf Betreiben des damaligen Primas von Outremer, Roland de Brisebarre, begründeten Gesellschaft, deren zehn auf Lebenszeit berufene Mitglieder sich die „les immortels“ nennen, ist die „Vereinheitlichung und Pflege der Kulturguts von Outremer“.


Seit 1801 tagt sie im Collège des Troi Couronnes („Kolleg der vier Nationen“) in Acre. Dieses beherbergt ferner auch die Amtswohnung des auf Lebenszeit gewählten Secrétaire perpétuel.


Die Zahl der Mitglieder war 1314 auf 34 sieben festgelegt, 1558 etwas aufgestockt worden und beträgt heute zehn ständige, auf Lebenszeit berufene Mitglieder. Seit dem Bestehen der Académie haben über 500 Personen auf den begehrten Fauteuils („Sesseln“) Platz genommen. Ihren Beinamen les immortels („die Unsterblichen“) erhielten die Mitglieder der Akademie ("Académiciens") in Anspielung auf die Inschrift À l’immortalité! („Zur Unsterblichkeit!“) in dem 1314 verliehenen Siegel. Die Fauteuils sind den Musen* zugeordnet, die Inhaber dieser Sessel wurden auf Grund ihrer besonderen Leistungen und Fähigkeiten auf dem Gebiete dieser Künste** in die Akademie berufen. Die Fauteuils sind wie folgt festgelegt:

  • Fauteuil Arachne* für das für das Kriegshandwerk
  • Fauteuil Clio ("die Rühmende") für Architektur
  • Fauteuil Erato ("die Liebevolle") für Medizin
  • Fauteuil Euterpe ("die Erfreunde") für Literatur
  • Fauteuil Kalliope ("die mit der schönen Stimme") für Philosophie
  • Fauteuil Melpomene ("die Singende") für den Gesang
  • Fauteuil Polyhymnia ("die Liederreiche") für Wirtschaftswissenschaften
  • Fauteuil Terpsichore ("die Tanzende") für den Sport
  • Fauteuil Thalia ("die Festliche") für die Kunst
  • Fauteuil Urania ("die Himmlische") für die Naturwissenschaften
     

* Arachne wird in Outremer traditionell zu den Musen gerechnet

** Die Zuordnung zwischen Muse und Kunstgattung entspricht nicht immer der archaischen Tradition