Festung und Staatsgefängnis Chateau When - Zelle Nummer 11

  • Eingentlich war es hier ja ruhig und Antoine hatte gerne seine Ruhe, schließlich hatte er über lange Jahre eben nur diese gehabt. Doch jetzt wurde sie gestört, wobei das erste Indiz Etienne war. Wer sich nun fragt wer denn Etienne sei, dem soll hier ein Spatz genannt werden den Antoine jeden Morgen fütterte und der heute eben nicht da war. Dieser morgendliche Ritus war Antoine wichtig und sein Fehlen machte ihn aufmerksam und erst jetzt, das Spatzenfutter in der Hand hörte er mal genauer hin und hörte, nein ahnte, dass er nicht mehr allein war. Das Rauschen seines Computers hatte es ihn erst nicht merken lassen, doch es war jemand auf dem Gang. Schritte.... zwei Personen. Eine wahrscheinlich in Ketten, doch das war nur eine Ahnung, der Schlüssel der hervorgezogen wurde aber nicht, das Schloss was geöffnet wurde nicht, Schritte in die zwölf. Die Zelle war sein 2003 leer, damals... bei Gott seit 19 Jahren war Antoine der einzige Häftling. Seit Robbespierres Krebstod, so hatte man es zumindest erzählt. Denn mit ihm redete man. Mit der neuen zwölf nicht. Kein Wort. Die Tür fiel ins Schloss die Schritte entfernten sich. Kein Wort. Antoine startete die Expressomaschine.

  • Als Valerie wach wurde und sich bewegen wollte, ging das nicht mehr. Die Augen weit geöffnet, war sie trotzdem blind. Ihr Kopf schien vor Schmerzen zu explodieren. Der ganze Körper schmerzte. Erst langsam ging ihr auf, dass sie eine Maske trug. Sie schrie, schrie noch lauter, aber es tat sich nichts. Valerie lang auf einer Pritsche, wie sie mit der Zeit feststellte, war aber an diese festgebunden worden. Was war hier los? Ein Alptraum oder Realität? Angst machte sich in ihr breit. Panisch zog sie an den Fesseln, doch diese gaben nicht nach. Das einzige was sie hörte war ein Rauschen, dass rauschen einer alten Klimaanlage. Wo war sie? Wo war Scally?


    Dann hörte sie das jemand im Raum war.


    Was geht hier vor? Wo bin ich? Wer sind Sie?


    Valerie bekam keine Antwort. Sah durch ihre Maske nur einen Schatten, dann fühlte sie wie die von den Fesseln an der Pritsche befreit wurde. Gleich war ihre Aggesivität erwacht und sie versuchte zu Schlagen und zu treten. Beides ging nicht, sie war in Ketten gelegt. Man half ihr auf. Als sie stand erkannte sie das sie in einem hellerleuchteten Raum war, einem OP nicht unähnlich. Man hatte sie umgezogen, Sie trug einen orangen Overall in der Art wir ihn die Häftlinge in einem Staatsgefängnise trugen. Dazu einfache billige Sportschuhe. Eisenmanschetten an Hand- und Fußgelenken, verbunden mit einer schwerzen Stahlkette. Man fasste ihr unter den linken Arm und sie hört wie eine Stimme sagte:


    Langsam gehen! Kleine Schritte machen!


    Trotzdem wäre sie fast gefallen. Der unbekannte Mann hielt sie fest. Sie fühlte sich hilflos und beschloss ruhig zu bleiben. Wehren konnte sie sich nicht, es wäre Verschwendung gewesen. Man führte sie durch dunkle Gänge die sie schlurfend durchschlich. Vor einer Zelle blieben sie stehen. Schwach konnte sie die Zahl 12 lesen. Die Tür wurde geöffnet. Ohne ein Wort zusagen, schob der Mann die Kaiserin in diese Zelle. Erst als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, schrie Valerie laut und lauter. Sie schrie vor Wut und Verzweiflung.

  • Antoine hörte sich das ganze eine Weile mit äusserstem Langmut an, war aber nach 9 Sekunden genervt, setzte sich den Kopfhörer auf und begann sich einige Dinge anzuhören um nach ca 30 Minuten zu lauschen, ob das Geschreih aufgehört hatte. Dann überlegt er ob er das benutzen sollte, was Maximilien immer auf die Palme gebracht hatte wenn Antoine es nannte wie er es nannte, doch kleine Späße versüßen den eintönigen Gefängnisalltag immerhin ein bisschen. Ein paar Worte waren schnell auf einen Zettel geschrieben.


    Halt Dein Maul, es nervt. Schreib auf wer Du bist und warum Du hier mit, dann sehen wir weiter. Wir werden wahrscheinlich abgehört.


    dann wickelte er den Zettel um einen Bleistift, kroch unter das Bett und kratzte das getrocknete Brot aus dem Loch, das er immer glory Hole genannt hatte und schob den Zettel hindurch.

  • Nur einen kurzen Moment war sie Verzweifelt und noch weniger Zeit verbrachte sie damit mit ihrem Schicksal zu hadern. Hier war sie eine typische Beauharnais. Stur und mutig. Das sie diese Maske trug, machte ihr deutlich das sie niemand erkennen sollte, damit war klar, das man sie so schnell nicht aus dem Weg räumen wollte. Eine Chance!

    Valerie machte sich mit der Zelle vertraut. Es war eine Art Edelknast, hübsch eingerichtet, sogar mit Bad und Toilette. Bett, Tisch, Stühle. Ein altmodischer CD-Player in einem gutgefüllten Regal voller CD's, davor ein bequem aussehendes Sofa. Inzwischen ahnte Valerie, wo sie sich befand. Chateau When! Die Ahnung wurde zurGewissheit, als sie ein rascheln hörte. Zunächst dachte sie an Mäuse, doch dann erkannte sie einen Bleistift mit einem Zettel. Sie las den Zettel und grinste. Im Chateau When gab es nur einen Gefangenen: Anielles Bruder! Rasch hatte sie einen Stift gefunden und drehte den Zettel, um ihre Antwort zu schreiben. Was ihr aufgrund der Maske nicht einfach fiel.


    Valerie Beauharnais. Imperatrice d`Outremer und vermutlich der Grund warum ich hier bin.

    Du bist Antoine Saint-Just, der Bruder von Anielle. Richtig?



    Sie schob den Bleitstift zurück.

  • Antoine war verblüfft, doch natürlich glaubte er es nicht, doch das zu überprüfen war einfach, zumindest wenn eine der Antworten falsch war. Nachdem er sich an seinen Computer gesetzt hatte recherchierte er einiges, was die Kaiserin wissen musste und schätzte einiges ab, was sie als Agent provocateur wissen würde. Also die dritte Strophe der Nationalhymne, oder die Colonels der Regimente von vor zehn Jahren. Das wussten nur Spione. Seine Mails wurden mitgelesen, das wusste er, die Seiten im Web konnte er kaschieren aber er wusste auch keine körperlichen Merkmale die nur jemand ... doch, vielleicht ... Wie heißt dies, wie das... 30 Fragen, darunter fünf die toxisch waren.


    Nachdem er den Zettel durch das Loch geschoben hatte machte er eine Googlebildersuche und sah sich die Kaisern zum ersten mal genauer an.

  • Schmunzelnd las sie den Kassiber. <Vorsichtig ist er.> Sie würde ähnlich handeln. Mit viel Mühe und Mut zum Detail beantwortete Valerie seine Fragen. Er war sehr geschickt und kannte sich gut aus. Als sie fertig war, gab sie es in gleicher Münze zurück. Sie fragte Antoine nach Dingen die er wissen musste, wenn er war den er zu sein schien. Zwar war Saint-Just hier eingefahren, als sie und seine kleine Schwester noch Kleinkinder waren, doch musste er wissen was Anielle optisch besonders machte. Versteckt und nicht sichtbar, aber in der Familie bekannt. Sie fragte nach dem großen Muttermal.

  • Antoine beantworte keine der Fragen, denn erstens wusste er ja selbst wer er war, war in all den Jahren zu einem ziemlich unsozialen Menschen geworden und überhaupt ... Wer all die Jahre keinerlei offensichtliche Macht hatte, der nutzt sie vielleicht nicht so wie andere es erwarten würde. Man hatte ihm einige seiner alten Besitztümer gelassen, so unter anderem eine Mavica-Kamera die längst nicht mehr ernst genommen wurde aber noch tadellos funktionierte. Das diese ihre Bilder auf Disketten abspeicherte war heute kurios, damals toll, aber heute wusste niemand mehr was eine Diskette überhaupt war. Da sie alle Fragen wie erwartet beantwortet hatte schob er erstmal die Rute durch das Loch, einen Stab den sie aus dem Boden des Essenskorbes genommen hatte. Mit diesem konnte man etwas, was der andere zum Fenster hinaus hielt herbeiangeln und sie würde schon darauf kommen. Oder eben nicht. Eine Nachricht gab er ihr nicht, wickelte aber die Kamera in den Bezug seines Kopfkissens ein und liess sie dann an einem Seile, gebastelt aus Stoffteilen, ein Stück aus dem Fenster hinunter, gerade so, das ein Pendeln möglich war. Gott sei dank, sie waren hier im fünften Stock, unten waren die Stäbe näher zusammen. In einer Stunde würde er einen Zettel durch das Loch schieben.


    Dann lass Dich mal sehen.

  • Valerie war kein Genie, aber dumm war sie auch nicht. Sie hatte schnell begriffen, was es mit dieser Rute aufsich hatte. Trotz ihrer eingeschränkten Bewegung und der Maske, gelang es ihr am Fenster das zu angeln, was es zu angeln gab. Sie öffente den Kopfkissenbezug und entdeckte etwas, das wie eine Kamera aussah. Hatte sie sowas nicht mal in einem Museum gesehen? Egal, das Ding erklärte sich quasi von alleine. Was sie damit machen sollte, war ihr auch sofort klar. Selbst wenn Antoine nichts erkennen würde, ausser dieser abscheulichen Maske.



    Gemacht! Schau aus dem Fenster!



    Ähnlich wie Antoine brachte sie die Kamera wieder zurück.

  • Aha... das Bild sprach für eine spannende Geschichte Zündstoff, aber glauben tat er es immer noch nicht, doch gab es ja Mittel zur Klärung.


    Natürlich hätte er eine E-Mail schreiben können, doch wurden die wie gesagt ja gelesen und in den meisten Fällen erst nach Tagen und Wochen freigegeben und es gab auch wenige Webseiten, auf denen er ohne große Kontrolle etwas tun konnte und eine davon war eine komische Webseite, auf der die Leute, zumeist Studenten und Beamte, ihre Zeit damit verbrachten, eine Art Simulation zu spielen in der sie so taten, als seien sie Bürger in einem komischen historischen Staat. Dieses Forum war Antoines Datenaustausch zu einem der wenigen Freunde die noch lebten und auch noch Freunde waren. Dieser würde irgendwann merken was er getan hatte. Antoine schrieb nämlich eine höchst profane Nachricht in eine Textdatei, verschlüsselte diese und lud dann ein Grafikprogramm, mit dessen Hilfe er den verschlüsselten Text in ein Bild eines bekannten Schauspielers schleusen konnte welches er daraufhin als seinen neuen Avatar verwendete. SIe hatten das schon einige Mals durchexerziert und jetzt hieß es warten.


    Einstweil erinnerte er sich seiner Steuererklärung aus dem Jahre... irgendwas nach dem Jahrtausendwechsel, damals als er behauptet hatte, er könne sie nur abgeben, wenn er das Datum darauf stempelte. Da er von keinen Leuchten bewacht wurde fragte niemand, ob er denn auch einen Stempel habe und es kümmerte sich auch keiner darum, ihm das Stempelkissen wieder abzunehmen. Jetzt schürte er es in das Bettzeug und brachte es auf den Weg. Zusammen mit einem Stück Papier. Sie hatten ja Zeit, sie würde schon darauf kommen.

  • So entspannt wie es unter diesen Umständen möglich war lag Valerie auf ihrem erstaunlich bequemen Bett und schaute zur Zimmerdecke. Ihr Kopf hatte sich beruhigt und die Schmerzen in ihren Gliedmassen waren auch eträglich geworden. Valerie dachte nach. Wer hinter ihrer Entführung stand war zumindest in Teilen für sie klar. Aber waren es nur Brune und Friant? Wer war es noch? Hatte sie zu vielen Menschen vertraut? War selbst ihre Mutter darin verwickelt? Wer saß statt ihrer nun am Schreibtisch in den Tütülerien? Leonor oder ein Double? Sie musste hier raus und wenn sie hier raus war, würde sie ihrem Namen alle Ehre machen oder ihn sogar noch ein wenig aufpeppen. Statt Valerie der Jähzornigen würde aus ihr Valerie die Blutige. Ihre Laune wurde besser, als sie sich ausmalte wie sie Brune und Friant hinrichten lassen würde, wenn es nur nach ihrem Willen ging. Ein wohliger Schauer durchlief ihren Körper. Sie riss sich von diesen doch reizvollen Gedanken los. Von ihrem Bett ging sie zum Fenster und siehe da, Antoine hatte das Bettzeug wieder herausgehangen.


    Als eifrige TV-Krimi-Guckerin wusste sie was der Inhalt des Kopfkissenbezugs zu bedeuten hatte. Sie öffnete das Stempelkissen drückte ihre Fingerkuppen eine nach der andern auf das blaue Tittenkissen und danach auf das Blatt Papiert. Feine erstklassige kaiserliche Fingerabdrücke. Der Kissenbezug wurde wieder aus dem Fenster gehangen.


    Sie musste nur die Fesseln und vor allem die Maske loswerden. Aber wie?

  • Das mit den Fesseln klärte sich am Mittag, als nämlich die Türe geöffnet wurde und zwei Mann ohne ein Wort in die Zelle traten und sich erstens anschickten die Zelle zu durchsuchen und zweitens wohl Essen dabei hatten welches einem noblen Restaurant zue Ehre gereicht hätte. Beide hielten sich erstmal von der Kaiserin fern, waren aber sehr wohl mit Elektroschockern bewaffnet.

  • Gut das sie rechtzeitig die Finger gewaschen und den gefüllten Bettbezug wieder zum "lüften" vor das Fenster gehangen hatte. Es duftete richtig gut und Valerie hatte tatsächlich Hunger. Was sie amüsierte war die Tatsache, dass die beiden Wächter einen gehörigen Abstand zur ihr hielten und zu dem noch mit Elektroschockern bewaffnet waren. <Bin ich so gefährlich?>. Veilleicht hatte jemand gesehen, wie sie den fetten Lonegan zu Boden geschickt hatte. Ihr grinsen blieb hinter der Maske versteckt. Brav setzte sich die Kaiserin auf ihre Bett, hob den Kopf und die Arme.


    Mir würde das Essen sicher leichter fallen, wenn man mich davon befreite!


    So dumm einen Ausbruchsversuch zu wagen, war sie nicht. Sie wusste das es noch Niemandem gelungen war aus dem Chateau When zu entfliehen. Warum sollte sie Kraft für etwas offensichtlich Sinnloses verschwenden? Kommt Zeit kommt Rat.

  • Der Vorschlag der Kaiserin wurde allein schon deswegen ignoriert, weil keiner der beiden ihn verstanden hatte. Da beide taubstumm waren, wäre alles andere auch verwunderlich gewesen.Die Burka hatte lediglich eine drei Zentimeter breite und zwei Zentimeter hohe Öffnung am Mund, welche das Essen ermöglichte, aber eine Schnabeltasse oder einen Strohhalm zur Pflicht machte. Beides war vorhanden, ansonsten verschwanden die beide baldigst, ließen die Gefangene aber ungefesselt zurück.

  • Nachdem Antoine die Fingerabdrücke gesichtet hatte, fotographierte er sie und ließ die Bilder dann durch einen Algorithmus laufen, der sie in eine extrem grosse Zahl umwandelte die auf Basis von Collatz-Folgen zwar ermittelt werden konnte, was aber schwerlich möglich war, da man erstens die 733-Stellige Startzahl nicht kannte, und zweitens sowieso nicht wusste, wo man suchen musste. Diese Zahl war dann die Basis für eine Bildmanipulation an Leda und dem Schwan.

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    Für jede dezimalziffer wurde dabei ein Pixel des Bildes um eben diese Ziffer verändert, wobei bei 6 zum, Beispiel der RGB Farbwert von 34,127,19 auf 35,124,20 modifiziert wurde.Wer das gleiche Ausgangsbild wie Antoine hatte, der konnte das zurückrechnen, wer nicht, der nicht. Das Resultat lud er auf einem Portal hoch, welches entweder cygnophile oder Liebhaber von… nah sie wissen schon….Sein Mann würde es finden. Und dann, irgendwann ein Zeichen posten.

  • Also meine Herren? Ich verspreche das ich weder zuschlagen, noch beissen werde.


    Wenn man ihr Gesicht hätte sehen können, wär den beiden ein hämisches Grinsen aufgefallen. Sie sollten sich beeilen, die beiden Wächter, Valerie hatte Hunger und hungrige Kaiserinnen sind zickig. Zu Hause wäre sie ausgerastet. Hier machte sie die Umgebung demütiger.

  • Antoine hörte das amüsiert mit und war gespannt was passieren würde da er wusste was damals passiert war, als Robbespierre meinte, penetrant werden zu müssen. Damals waren die Zellen spartanischer und sie hatten einen Schlauch geholt.

  • Nicht gewohnt, dass man sie so konsequent ignorierte, bahnte sich langsam der Vulkan in Valerie seinen Weg an die Oberfläche. Das die beiden Männer überhaupt nicht reagierten, konnte auch einen anderen Grund haben. Wenn man geheimhalten wollte, wer sich hinter der Maske verbarg, dann wäre es nur logisch, dafür zu sorgen, dass man Valerie nicht sprechen hören konnte. Ihre angenehm dunkle Stimme war zwar nicht einzigartig, aber schon markant. Valerie erhob sich von ihrem Bett, ging langsam zum Tisch und hob noch einmal ihre Arme. Als die Ketten klirrten, kam sie sich vor wie der Schloßgeist von Huy, dem Schloss in dem ihre Mutter aufgewachsen war. Sie suchte Blickkontakt und riskierte gleichzeitig eine heftigte Reaktion in dem sie laut die beiden Wächter anfauchte.


    Seid ihr Taub?

  • Waren sie. Doch was sollten sie auf eine Frage antworten die sie nicht verstanden und so schickten sie sich an zu tun was sie eh wollten, nämlich die Ketten zu lösen und wenn es dabei irgendwelchen Widerstand gäbe, so würden sie ihn brechen.

  • Endlich reagierten die Wächter. Dankbar für mehr Bewegungsfreiheit, machte Valerie einen vollendeten Hofknicks und deutete an, dass sie sich gerne zum essen an den Tisch setzen würde. Sie hatte keine Lust auf Schmerzen und gab die harmloseste Valerie von allen. Wenn das Essen so gut schmeckte, wie es roch, dann würde sie sich mit Sicherheit nicht um diesen Genuß bringen lassen, in dem sie sich aufführte wie zu Hause. Das man ihr die Maske abnahm hoffte Valerie zwar, hatte aber nicht viel Hoffnung. Trotzdem schaute sie einem der beiden Wächter ins Gesicht und tippte mit dem Zeigefinger der linken Hand auf die Maske.

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