Beiträge von Erzähler

    Man hatte Dilan angerufen und sie hatte nicht gefragt warum sie tun sollte was sie tun sollte denn was sie tun sollte war relativ profan. In ihrer Tätigkeit beim Hausordungsdienst des Palastes war es ihre Aufgabe, die Räume der Kaiserin zu sichern, dies umfasste auch die Detektion von Wanzen. Das geschah zumeist elektronisch und das, was man in Krimis sieht, das Abschrauben von Telefonmuscheln fand schon seit Jahrzehnten nicht mehr statt. Doch neben dieser Technik war es heute ihre Aufgabe, die Kaffeetasse der Kaiserin zu sichern. Warum? Egal. Nein, doch nicht egal. Wofür? Für Geld.

    Die Tasse wurde, in einer Plastiktüte verpackt, zu einem Mittelsmann geschafft, der sie über den Freund der Cousine Bareres zum Onkel von Maurice Duplay brachte, der einst der Vermieter von Robbespierre gewesen war. Dort wurde sie von der achtjährigen Tochter eines kleines Angestellten einer Sicherheitsbehörde angeholt, der die Fingerabdrücke allein schon deswegen nahm, weil er und Barere ihre Welpen aus dem gleichen Wurf bezogen hatten. Das Resultat war negativ und hätte für die wahre Valerie sicher zu Problemen geführt, hätte der nun schon zum dritten Male erwähnte Barere nicht mit dem Denken begonnen. Das Resultat würder er noch heute Saint-Just mitteilen. Ihm. Nicht Ihr.

    Der Vorschlag der Kaiserin wurde allein schon deswegen ignoriert, weil keiner der beiden ihn verstanden hatte. Da beide taubstumm waren, wäre alles andere auch verwunderlich gewesen.Die Burka hatte lediglich eine drei Zentimeter breite und zwei Zentimeter hohe Öffnung am Mund, welche das Essen ermöglichte, aber eine Schnabeltasse oder einen Strohhalm zur Pflicht machte. Beides war vorhanden, ansonsten verschwanden die beide baldigst, ließen die Gefangene aber ungefesselt zurück.

    Wie sich später zeigen sollte, konnte das noch zu einem Problem für Lexa werden, denn ob irgend jemand daran gedacht hatte, beide Zyklen irgendwie zu synchronisieren, das stand in den Sternen und damit genau dort, wo auch Valeries Passwort zu finden war, denn dasjenige, welches man Lexa eingerichtert hatte, würde nicht funktionieren da es beim letzten Login der Kaiserin zwangsweise geändert werden müsste.

    Das mit den Fesseln klärte sich am Mittag, als nämlich die Türe geöffnet wurde und zwei Mann ohne ein Wort in die Zelle traten und sich erstens anschickten die Zelle zu durchsuchen und zweitens wohl Essen dabei hatten welches einem noblen Restaurant zue Ehre gereicht hätte. Beide hielten sich erstmal von der Kaiserin fern, waren aber sehr wohl mit Elektroschockern bewaffnet.

    Der Herzog von Mortemart, Casimir-Victurnien de Rochechouart, erreichte in der ersten Wiederholung des siebten Wahlgangs der Pairswahlen 2022 18 zu 3 Stimmen und wurde somit in die Kammer gewählt.