Im Schatten des Kardinals Torsini

  • Zu einer anderen als der Kaiserin, hätte ich jetzt gesagt ...


    verschmitzt sah er sie an


    ... sie möge sich umdrehen und vorbeugen, damit ich kontrollieren kann, ob ein Affe oder ein Insekt das passende Geschenk wäre ...


    und nur wer ihn kannte, der wusste, ob er genau das erwartete, egal ob er es fiktiv oder real sagte und vielleicht wusste er es auch nicht so genau, er hätte an dieser Stelle aber auch nicht abstreiten können, dass ihn der Gedanke, die Kaiserin in dieser ... er musste an was anderes denken, nicht an das was gleiche geschehen könnte sollte musste nicht durfte unbedingt sein musste Hundewelpen Hundewelpen. Sowohl auf eine Ohrfeige als auch auf ein gemeinsames Losprusten vorbereitet biss es sich auf die Unterlippe

  • Als Kind hatte er sie immer wieder aufgezogen. Ob ihrer großen Füße, als Entlein bezeichnet. Dafür gab es dann schon mal wilde Balgereien und Wasserschlachten im Pool oder im Meer. Das Spiel ging weiter, auch wenn das Entlein inzwischen ein Schwan geworden war.


    Valerie nahm die Hände vom kaiserlichen Gesäß und lachte. Sie war versucht ihren Podex zur Begutachtung in entsprechender Pose zu präsentieren, doch verwarf sie recht schnell diesen Gedanken. Beide waren keine Kinder mehr!


    Du kannst es nicht lassen, mich hochzunehmen!


  • Wäre ich sonst noch wer ich bin?


    stimmte er in ihr Lachen ein und beschloss, demnächst weniger forsch zu sein, wusste aber gleichwohl, dass dies niemals klappen würde


    Doch mal im Ernst. Ich brauche eine Aufgabe, sonst komme ich auf dumme Gedanken und entdecke doch  noch meinen Faible für Nacktmulle.


    Wobei sie sich Rektor der Universität oder Amtsleiter des neuen durocschen BCE (Bureau pour la complication de l’enregistrement) sicherlich in den Podex ...

  • Was schwebt Dir vor? Ein steifes Amt bei der Regierung oder am Hof oder doch lieber etwas mit mehr Freiheiten und Eigeninitiative? Vielleicht der Lehrstuhl für Nacktmullogie an der Ecole nationale veterenaire d'Corinnis?


    Es war nicht einfach etwas zu finden, für jemanden mit einem solch schillernden Lebenslauf.


    Im ernst, mich würde es freuen, wenn Du hier sesshaft werden würdest. Die Zeiten sind nicht gerade einfach und Du wärst mir eine große Stütze. Vielleicht gefällt Dir eine Aufgabe mit entsprechender Veranwortung.

  • Wir können j mal in den Möglichkeiten schwelgen. Sagen wir mal, die Stelle als Seneschall wäre frei, vielleicht weil der jetzige Inhaber jetzt eine neue Aufgabe hat, dann hätte ich Interesse, was bei den anderen beiden Dirigentenposten nicht der Fall wäre. Sagen wir mal, man bräuchte einen Minister, so ertrüge ich weder Duroc noch Saint-Just al meinen Vorgesetzten, würde aber Montmorency dulden. Getreu dem Motto, was kümmert es mich, wer unter mir Kamzler ist. Sagen wir mal, es gälte alle Hofdamen in einer Nacht….


    Er grinste und lachte dann aus vollem Herzen.

  • Sie lachte mich und wusste, dass er es trotzdem Ernst gemeint hatte mit seinen Wünschen und Bedenken. Also Seneschall? Warum nicht? Duroc stand inzwischen auf einer anderen, sehr viel privateren Liste der Kaiserin.


    Ich kann verstehen, dasss Du weder Duroc noch Saint-Just als Vorgesetzte akzeptieren kannst. Da würden zu viele Alphatierchen aufeinander treffen. Der Posten Anielles ist zudem nicht verhandelbar!


    Damit machte sie deutlich, wie wichtig ihr die Geliebte ist.


    Montmorency hat mit beiden, also mit Duroc und Saint-Just Probleme. Wenn Du also Duroc beerben solltest, würde mein Kanzler nicht so alleine dastehen. Zudem könnte Anielle einen Bremser gebrauchen. Was mit Duroc passiere kann ich mir noch überlegen. Vizekönig oder Prinzgemahl!


    Nun hatte sie die Katze aus dem Sack gelassen. Duroc war ihr inzwischen nicht mehr so gleichgültig. Er sollte ja schon der Vater ihrer Kinder werden, also warum dann nicht ganz offiziell?

  • Dass er in einer Rolle als Prinzgemahl gefährlich werden kann, hast Su natürlich bedacht und sicher auch abgewogen, dass er Dich gegebenenfalls lieben könnte. Dabei ist er als Gemahl sicherlich nicht so gefährlich wie in einer anderen Rolle und die Verfassung hält ihn vom Throne fern. Wenn sie denn nicht geändert wird, und wenn Duroc keine Abkunft aus einem der beiden gerade nicht besetzten Häuser aus dem Hut zaubert.


    Er überlegte kurz


    Wenn ich Dir etwas raten soll, dann rate ich, ihn zu heiraten. Sei Dir aber bewusst ihn zu … entfernen, sollte er nach der Macht streben. Dabei hast Du in Connetable und Seneschall treue Helfer.


  • Lachend schaute Valerie ihrem Onkel in die Augen.


    Ich habe lange mit mir gerungen. Heiraten muss ich auf jeden Fall. ob Duroc oder einen anderen passenden Mann. Doch wer kommt in Frage? Ein Ausländer? Ein Prinz aus altem Adel? Beides würde zu Problemen führen. Von allen möglichen Kandidaten ist mir Duroc am nächsten. Mir ist bewusst, dass Duroc gefählich werden kann, aber welcher Mann an meiner Seite wäre das nicht? Und das wichtigste das für ihn spricht, ist die Tatsache das er mich liebt!


    Das dem so war, hatte Valerie bei diversen Besprechungen herausgefunden.Jedesmal fühlte sie sich geschmeichelt und ihre Zuneigung stieg. Von Liebe wollte sie nicht reden, da gab es immer noch Anielle.


    Ich muss es nur Leonor vorsichtig beibringen. Als junges Mädchen war sie unsterblich in den feschen Robert verliebt.


    Sie goß etwas Wein nach und hof ihr Glas.


    Dann auf unsere Zukunft, Seneschall!

  • Wie heißt es so schön, man soll das Fell des Bades nicht vor dem Abend loben? Nein, den Bären nicht nicht mit dem Kinde ausschütten. Ach egal, ja darauf trinken wir, auf das Deine Wahl in beiden Fällen die richtige sei. oder in allen dreien…


    Auch er hatte sein Glas erhoben und stieß mit ihr an


    … ich möchte mich ja wie gesagt binden, doch wenn ich mich wie gewohnt auf die Suche mache, dann ist mein Ruf gar schleunigst ruiniert.

  • Bleiben wir bei dem was wir gerade besprochen haben. Ich werde Duroc heiraten! Dann kann er natürlich nicht Senschall bleiben. Und schwupp ... zaubert die Landesmutter einen neuen aus ihrer Krone. Da brauchst Du dich nicht mehr umzusehen. Komm endlich an!


    Sie trank einen Schluck und lächelte gewinnend.

  • Dann ist das also entschieden.


    Das Lächeln hatte ihn nicht gewinnen können, da er bereits gewonnen war.


    Doch ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt bedauern oder bemitleiden soll. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken, und beneide ihn trotzdem. Wann wirst Du es hm denn mitteilen, oder bestellst Du ihn einfach in die Kirche ein?.

  • Diese Frage hatte sich Valerie noch nicht ein mal gestellt. Das Duroc sie liebte, stand ausser Zweifel, aber er würde es nie wagen, die entscheidende Frage zu stellen. Somit blieb auch dieser Teil des Planes an ihr hängen. Zudem dämmerte es Valerie, könnte es sein, dass Onkel Jerome in der Stellung des Seneschalls nur die zweitbeste Wahl sah? Hatte er weitergehende Ambitionen? Für Valerie war Jerome, ein Freund, ein Freund der sie als Kind schon zur Weißglut und zum lachen gebracht hatte. Die Vorstellung, dass Er und Sie ein Paar sein würden, war für Valerie undenkbar. Deshalb ging sie auf diese Bemerkung auch nicht ein.


    Ich will fair zu ihm sein. Prinzgemahl zu sein ist nicht einfach. Für ein Alphamännchen wir Duroc, wird es besonders schwer werden. Einer, seiner Frau in allem den Vortritt zu lassen, einen Schritt hinter ihr zu gehen und vielleicht die kaiserliche Hofhaltung zu führen, aber sonst keinen Einfluss auf die Regierung zu haben, ein ganz dicker Brocken, den der gute Robert zu schlucken hat. Daher werde ich ihm einen wundervollen Heiratsantrag machen. Gespickt mit einem Angebot, dass er nicht ablehnen kann.


    Valerie schaute gerne Filme, was man manchmal merkte.

  • Er braucht eine Aufgabe die ihm gehört und in die Du nicht reinredest, etwas wo er allein das Sagen hat. Vorsitzender des Fussballverbandes oder des olympischen Kommitees oder etwas ähnliches. Und unter euch solltet Ihr gleichberechtigt sein, sonst geht das sicher schief.


    Worauf dann wieder er selbst .... aber lassen wir das


    Zumindest rate ich das. Ernsthaft... und das tue ich selten.

  • Eine Aufgabe muss er haben, da gebe ich Dir mehr als nur Recht. Etwas das ihn ausfüllt und wirklich beschäftigt. Die Schirmherrschaften werden das nicht sein können. Da muss man nur schöne Reden halten und Bemerkungen an bestimmten Stellen machen.Eine echte Aufgabe also. Meinst Du es würde ihn freuen, wenn ich ihm die Leitung des kaiserlichen Vermögensverwaltung übertrage oder ihn zum Vormund meiner Mutter mache?


    Valeries Lachen schalte wieder durch die Räume. Natürlich war das nicht ernst gemeint.


    Er mag Fußball ... denke ich ... Olympisches Kommitee? Das passt nicht nur zu Robert, sondern auch zu einem Prinzgemahl!

  • Er stimmte in ihr lachen ein um noch einen hinzu zu setzen.


    Ich denke ihn schon mal bei Spielen von Avant Jhelom gesehen zu haben als ich mir in fremden Hotelbetten die Nächte mit LIveübetragungen um die Ohren schlug. Ein Trikot mir Stern hat er dabei allerdings nicht getragen. Und bevor ich es vergesse, ich erwarte für die Ratschläge eine Belohnung. Ich dachte an ein neues Kronamt. Grand-Harceleur de Débutantes oder so, ich lasse Dir da freie Hand.


    Zur Info:

    Avant Jhelom

    wappen_avant_jhelom.gifDie Mannschaft der Rennsportfactio Praesina ist nun fest in der Hande der Banken.

    Vereinsfarben: Grün-Schwarz

    Sponsor: Signe Rouge

    Präsident: Citoyen Rothschild

    mannschaft_avant_jhelom.jpg

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