Beiträge von Gaston-Pierre Gaudin im Thema „Beim Comite de Surete General“

    Gaudin wusste schon seit einiger Zeit, dass es so nicht weitergehen konnte denn der Ausgleich, den der gute Kaiser Eugene zwischen den Parteien erreichen wollte, war nicht zu Ende geführt worden. Die Revolution von 1989 hatte zwar den theoretischen Ausgleich zwischen den Ständen gebracht und den dritten zum eigentlich mächtigsten gemacht, doch waren die Kasten des Königtums nur gestutzt worden und sollten auch niemals zerschlagen werden. Der erste Kaiser, Eugenes Stief- und Adoptivvater, hatte diesem Adel, dem Adel der Könige, der eh schon neben den Nachfahren der Kreuzritter bestanden hatte ein viertes Standbein, den empirischen Adel gegeben der nun, an der Seite der alten novarrischen Familien eines von vier Standbeinen des Reiches sein sollte. Doch das funktionierte von Anfang schon nicht. Die Novarren waren zumeist reich, die Kreuzritter das Gegenteil, der königliche Adel verfilzte das Reich und der kaiserliche, als einziger für die Befähigten erreichbar, dominierte das Militär und strebte ansonsten danach, den anderen gleich zu werden. Und er, Gaudin, war ein Mann des Kaisers. Von diesem zum Herzog von Gaete gemacht, von Colonna vom Finanz- ins Justizministerium verpflanzt. Von einem Ort den er liebte zu einem den er hasste und es kotzte Gaudin an. Er war es so leid. Doch all dies hat zu erst einmal mit der jungen Frau die er durch die Scheibe betrachtete nichts zu tun, es soll hier lediglich seine Laune erklären.