Beiträge von Leon Borax

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebes ist mit einem Zeitsprung von sechs Monaten verbunden. Als Faustregel soll hier gelten, dass alle Postings vor dem 01.02.2023 vor dem Zeitsprung anzusiedeln sind, alle Postings seit dem 01.02.2023 nach dem Zeitsprung zu verorten sind. Was in der Zwischenzeit geschehen ist werden wir für die einzelnen Plots separat festlegen und an geeigneter Stelle veröffentlichen. Dies wird zumeist durch ein Posting in den offenen Threads geschehen. Diese Aktion basiert auch auf dem Gedanken, dass der Spielbetrieb gestrafft werden soll um sich auf eine kleine Anzahl von offenen Handlungssträngen fokussieren zu können. Näheres ist noch festzulegen, Fragen können jederzeit an die Kaiserin oder den Seneschall gestellt werden.

    (Treffen vor der Verlobung zwischen Leonor und Jean)


    Wer hätte das gedacht. Die Krankenschwester klopfte an die Tür des Zimmers und zwitscherte von einem Besuch. Ein hübsch aussehender junger Mann soll zu ihr wollen. Vielleicht war das eine Art Neugier oder auch Langeweile. doch Eleonor hat dem Besuch zugestimmt. Nachdem keine Antwort von Leonor kam, hat sie befürchtet, dass der Einfluß von Valerie gestiegen ist oder Leonor verboten wurde, den Kontakt mit ihrer Mutter aufzunehmen. Auf jeden Fall, egal welch auch Grund vorlag, das Ergebnis zeigte sich in Form einer Funkstille.


    Leon kam sicher, galant und voller Achtung vor der Granddame. Er berührte leicht die Finger der Königswitwe und lächte ihr offen.


    Ich hoffte, Euch in guter Verfassung in diesem Nest aus Langerweile und Gewöhnlichkeiten zu finden. Meine Hoffnungen haben sich erfüllt. Ich muß gestehen, Madame, ich habe unsere Gespräche vermisst. Es tut mir leid, dass ich erst jetzt Ihnen meine vollkommene Achtung vor Euer Stoik aussprechen darf.


    Er führte sie zum gemütlichen Sofa, holte dann den Stuhl und setzte sich ihr gegenüber.

    Mmmmhhh nein


    Leon rieb nachdenklich sein Kinn.


    Aber ich hatte das Vergnügen, die Maman von beiden kennenzulernen. Wenn Du Dir eine Schlange mit ihrer zerspaltenen Zunge vorstellen kannst, mit dem Körper eines Stachelschweines, dann weißt du, auf welche Schwiegermutter Du dich einlässt. Wenn Leonor nur 10 % von Ihrer Mutter hat, dann möge der Gott Dir beistehen.


    Er erinnerte sich an die Begegnungen mit der großen Dame.


    Ich denke immer noch, dass es eine schlechte Idee ist, in dieses Schlangennest zu treten. Doch ich weiß, dass Du meine Worte nicht ernst nimmst. Liebe macht blind. Das Sprichwort ist wahr.Ich habe noch  nicht Kaiserin persönlich getroffen. Das stimmt. Doch die Bediensteten munkeln, dass sie ihren Charakter von ihrer Maman hat. Sie würden eher Leonor als ihre Herrin sehen. Doch der letzten mangelt sich an Selbstvertrauen für diese Rolle. Dein Stern scheint mehr um die Belangen der Bediensteten gekümmert zu haben als es Valerie tat.


    Doch alle schwiegen, wenn es um die liebe Mama ging.  Also.. auf Deine künftige Verwandschaft!


    Er hob das Glas hoch und trank danach.


    Ich bin ein schlechter Aufpasser auf Leonor, mien Freund. Das weißt Du. Wird das Eure erste Trennung auf eine lange Zeit?

    Leon war mit der Zubereitung und dem Servieren beschäftigt, um die Änderungen in der Jean's Stimme zu spüren.


    Hat dir eigentlich aufgefallen, dass im Namen deiner Geliebten mein Name vorkommt? Jedes Mal, wenn Du Leonor sagst, sprichst Du auch meinen Namen aus.


    Das war sein erster Rachestich.


    Und Dir helfen? Ich bin nicht einmal adeliger Abstammung. Nur ein Arzt. Wenn Du willst, ich folge Dir und melde mich zum militärischen Dienst. Das wird mir auch ein paar Punkte bringen.


    Er war heute irgendwie nicht in der Lage, seine Wut und Bitterkeit zu verschleiern.


    Was Deine Hochzeit angeht, Jean, sei selbstsicherer. Du bist ein Charmeur. Ein Beau. Wer kann dir schon widerstehen!


    Leon schwenkte Cognac im Glas und trank genüßlich.

    Diese Nachricht kam einerseits nicht gerade überraschend an, doch andererseits wollte Leon es nicht wahrnehmen, dass seine große Liebe sein Herz einer Dame geschenkt hat. Er setzte sein weiches Lächeln ein.


    Dann laß uns heute betrinken und Deine Liebe feiern, bis wir besoffen einschlafen.


    Er nahm zwei Gläser aus dem Regal und verteilte die bernsteinfarbene Flüssigkeit. Tänzelnd und singend kam er auf Jean zu und stellte die Gläser auf den kleinen Tisch ab.


    Gib mir noch eine Minute, uns etwas feines zu diesem göttlichen Getränk zu zaubern


    Leon zwinkerte und bewegte sich wie eine laszive Katze, die einem Kater gefallen will. Er schnitt das Brot in kleine Dreiecke, bepinselte diese mit Olivenöl und schob sie für 5 Minuten in den Ofen, bis sie goldbraun wurden. Mit Tomaten und Mozarella belegte er sie. Nach gut gefüllten 15 Minuten stand vor Jean ein großes Tablett mit kleinen Köstlichkeiten.


    Und wie soll ich dich in Zukunft nennen? Eure Hochheit?


    Er lachte, dochdieses Lachen war nicht gerade freundschaftlich. Die Eifersucht und Wut packten Leon und er machte große Mühe, sich nicht zu verraten.

    Als Leon die Wohnung betrat, wedelte er zuerst mit der Flasche und ging sofort zur Bar.


    Doktor Beshir hat seinen Assistenten angerufen und er wiederumvon unserer Freundschaft wußte. So erfuhr ich, dass Du wieder da bist. Und da Du auf keinen meiner Anrufe reagiert hast, stehe ich vor Dir und fiebere Deinen Erzählungen entgegen. Ich hoffe auf etwas Pikantes und Interessantes. Obwohl.. es wäre mir egal. Wichtig ist, ich kann wieder mit Dir trinken und es geht Dir gut.


    Er schaute zu Jean mit seinem offenen netten Lächeln. Nur seine Augen blieben vom Lächeln verschont. Dort loderte die Wut. Jean hat ihn allein gelassen und ihm dieses Prinzesschen bevorzugt. Schwer atmete Leon auf, bevor sien Lächeln noch mehr zu strahlen begann.

    Leon erfuhr aus der dritten Hand, dass Jean wieder da war. Es kratzte an seinem Ego, dass sein angeblich bester Freund ihn die ganze Zeit nicht angerufen hat. Er fühlte sich verlassen, wie eine nervendünne Lady. Seine Liebe verwandelte langsam zu etwas anderem. Er würde Jean gern leiden sehen. Erniedrigt. Kaputt. Erschlagen. Leon's beste Eigenschaft jedoch war die Geduld. Er klingelte mit einer Flasche Cognac in der Hand und ein paar Häppchen dazu.

    Er nahm vorsichtig den Platz und zeigte mit jeder seiner Bewegung Respekt der reifen immer noch mächtigen Frau ihm gegenüber.


    Colonel Serville kümmert sich um Ihre Majestät, Ihre älteste Tochter. Prinzessin Leonor ist seit einer geräumten Zeit nicht mehr seine direkte Pflicht. Nur soweit es mit Ihrer Kaiserlichen Majestät zu tun hat. Alles kehrt auf seine ursprünglichen Kreise.


    Er schloss kurz die Augen, um seinen Worten das Gewicht und diese Gewissheit zu verleihen.


    Ich kümmere mich um die alltäglichen Belange Ihrer jüngsten Tochter, Ihre Keiserliche Hochheit. Außerdem assestiere ich dem Hofarzt, Doktor Beshir. Er ist mein Lehrer. Ich begleite Prinzessin Leonor zu ihren offiziellen Empfängen, Spiele Ihren Fahrer und bin da, wenn sie einen Menschen zur Unterhaltung braucht. Ihr Kalender, Erinnerungen an Ihre Pflichten, Besorgungen, den Puls messen... ich kann Ihnen nicht einmal alle meine Aufgaben aufzählen.


    Wissen Sie, dass Ihre Tochter verliebt ist? Und wie der Gott so will, ist er mein bester Freund und Cousin von Duroc.


    Leon schob diese Information geschickt nach vorne und gewann dabei ein Stück Vertrauen der alten Intrigantin.

    Wir verstehen uns! Auf uns und unsere Freundschaft.


    Er prostee in Richtung Jean und lächelte, als er merkte, wie lang seine Wimpern sind.


    Einige Auftritte sind ein Muß, obwohl der Geschmack dagegen spricht. Ich kenne noch die Adresse deiner Bleibe. Doch jetzt über dich. Wie sind deine Gedanken zu deiner Karriere? Hast Du schon mit Deinem Cousin darüber gesprochen? Du bist in der Politik und in der Diplomatie brilliant. Zwar faul aber brilliant. Jetzt hast Du auch jemanden, für den es sich lohnt zu kämpfen.


    Leon blickte nachdenklich auf Jean.

    mmhhh etwas leichtes. Salat und Leber in Rotweinsoße. Ich bleibe heute beim Rotwein. Wir bleiben auch dabei, nichts zu vermischen. Den Hunger habe ich auch. Für heute ist genug gesagt und getan. Laß uns auf unsere Freundschaft und auf uns trinken.


    Nächste Woche wird Livia Morrini in der Oper auftreten. Soll ich uns ein paar Eintrittskarten besorgen? Sie ist göttlich. Der ganze Hof, Minister und die Kaiserin mit ihrer Schwester werden dort sein.


    Was wirst du bestellen?


    Leon hob seinen Blick und schaute Jean direkt in die Augen.

    Sie ist weniger eine Diva als ein innerlich verängstigtes Kind.


    Als er das aussprach, war er bleich und hoffte, dass keiner ihn hörte.


    Du wirst es schwer mit ihr haben. Ich wünsche Euch beide auf jeden Fall Glück. Wenn Du Fragen hast, melde dich bei mir. Ich bin für euch da. Sowohl für Dich als auch für sie.


    Laß uns einfach trinken und das Essen genießen. Die ernsteren Gespräch sind nicht für uns. Zumindest nicht heute. Wie geht es deinem Cousin? Hast Du ihm schon von deiner großen Liebe berichtet? Wie hat er diese Nachricht erfasst?


    Leron lächelte und zeigte sein weiches entwaffnendes Lächeln

    Mylady, es ist mir fern, Ihnen auch ein so kleines Leid zuzufügen. Ich stehe eher mit all meinen Kräften zu Ihren Diensten. Doktor Beshir ist ein angesehener Arzt und hat seinen Ruf bestätigt. Die Einzelheiten kenne ich leider nicht, doch nur aus einem einzigen Grund, Kaiserliche Hochheit, weill ich noch nicht weiß, was Sie wissen wünschen.


    Er hat sie durchschaut. Diese feine Dame. Die Gerüchte haben kein bißchen gelogen. Sie wird seine Dame Pick sein, um die Herzdame zu besiegen. Noch täuschte sich Leon, dass er all das für seinen Freund machte, dass er ihn damit retten würde.


    Doktor Beshir hat dieselbe Medikamente verschrieben, nur mit einer leichteren Zusammensetzung und moderner als die alte Variante. Die Pharmazie steht nicht an einer Stelle. Der Fortschritt ist in dieser Branche enorm.


    Er dachte kurz, ob er tatsächlich dieser Frau alles über seine Pflichten erzählen sollte...


    Ich bin der Assistenzarzt von Doktor Beshir und gleichzeitig ein Sekretär Ihrer jüngsten Tochter, Prinzessin Leonor.


    Man sollte nicht sofort alle Karten aufdecken.


    Ihr Mißtrauen kann ich im vollsten Umfang nachvollziehen. Wenn Sie es wünschen, kann ich einen Termin beim Doktor Beshir arangieren oder ich werde in einer Woche wieder bei Ihnen und übernehme die Sorge um Ihre Gesundheit.


    Und Prinzessin Leonor ist schon so gut wie tot..,..

    Er hat ins eigene Fleisch gestochen und der Schmerz überkam seinen Körper. Doch das Schlimmste war nicht dieser Schwerz, sondern der Umstand es nicht zeigen zu dürfen. Leon sammelte sich und klopfte auf die Schulter seines Freundes.


    Verstehe mich richtig. Ich bin Dein Freund. Ich wäre nicht ich, wenn ich diese Warnung nicht ausgesprochen hätte. Unsere Freundschaft geht nicht kaputt, ich versichere es dir. Wir beide werden uns auf unsere Art und Weise um Prinzessin kümmern. Und noch etwas, Jean, schreie nicht rum, was den Zustand der keiserlichen Personen angeht. Ich überlasse Dir ihr Herz und ich beschäftige mich mit ihrem gesundheitlichen Zustand. Obwohl ich in diesem Punkt doch mehr ein Assistent des Doktors Beshir bin.


    Er trank den Wein und nahm in Ruhe ein paar Häppchen von seinem Teller. Das verschaffte ihm die Zeit, sich ein wenig zu beruhigen und sich wieder zu finden.


    Wenn Du sie liebst, dann liebe sie. Ich werde niemals dir im Wege stehen. Alles, was ich mir wünsche, dass wir uns über alles unterhalten können und Freunde bleiben, egal, was uns die Zukunft bereitet.


    Er wird schon die Möglichkeit finden, beide auseinander zu bringen

    Leon Borax zu Ihren Diensten.


    Er lächelte mit seinem freundlichen weichen Lächeln und küsste galant den Handrücken.


    Sie wissen vom neuen Arzt im Palast? Ich bin sein Assistent und wurde beauftragt, Ihre Medikamente Ihnen persönlich zu überreichen.


    Er stellte eine dunkelblaue Tüte auf den Tisch.


    Außerdem war ich fasziniert nicht nur vom Ambiente und Ihrem Geschmack, sondern auch von Ihrem Rosengarten. Mir ist eine neue Rosensorte "blaue Eleganz" in die Hände gekommen. Ich habe Ihrem Gärtner die Hübsche überreicht, damit sie auf die schönste Rose nicht neidisch wurde.


    Es war ein wenig süßlich, doch konnten diese blauen augen lügen? Und vor allem dieses Lächeln?

    Leon gab seine Visitenkarte dem Dienstmädchen und wartete stehend auf das Erscheinen der Kaiserlichen Mutter. Doktor Beshir schickte ihn in dieses Haus, um die Medikamente zu liefern. Leon dachte, dass er für diese Arbeit überqualifiziert war, doch er konnte die Bitte des Doktors nicht abschlagen. Ihm gegenüber war Leon wieder nicht in dieser Posiiotn, noch nicht in dieser Position, wo er sich solche Handlung erlauben konnte. Das große Zimmer war voller Rosen und war mit einem schweren Rosenduft getränkt. Eigentlich hätte er die Medikamnte dem Dienstmädchen abgeben können, doch er war neugierig auf diese Frau. Wer weiß, wozu das gut wird.

    Leon lächelte traurig. Er hörte still diesen Monolog, ohne ein Wort zu sagen. Nur dieses kleine ironische Lächeln. Er konnte nicht einmal Jean ansehen. Er hatte Angst, etwas zu sagen, etwas zu tun, was zu einem Schluß zwischen den beiden führte. Eigentlich wollte er aufspringen und diese Lippen küssen, ihn auf diesem verdammten Tisch hart nehmen und nicht aus seiner Umarmung lassen. Diese Untätigkeit war schmerzlich. Doch er musste was sagen.


    Jean, Ich habe diese Worte nicht aus meiner Liebe gesagt, sondern als Dein Freund. Sie wird dich verschlingen und dann ausspucken. Leonor ist eine Frau wie ein Bonbon mit der Füllung aus reinem Gift. Ich sorge um Deinen Verstand und um Dein Herz, mein Freund. Außerdem habe ich gehört, sie wird diesen König von...


    Leon versuchte sich daran erinnern und scheiterte.


    von irgendwas... heiraten. Die Kaiserin will das so. Sie wollen sogar in seinem Königreich ein paar Tage verbringen.


    Leon wußte, dass dieses Gerücht nicht stimmte, doch er wollte Jean bluten sehen. Noch mehr wollte er Leonor vernichten. Der Schmerz von Jean und seine Wut entfalten zweideutige Gefühle in Leon. Er fühlte mit Jean mit und war nahe dem Orgasmus von der Empfindung, dass Jean litt.


    Auf jeden Fall begleite ich Leonor und Du wirst auf ihren 'Anruf warten, bis sie ein wenig Zeit aus ihrem Terminkalender für dich freimacht. Kommt es dir nicht bekannt vor? Sie wird dich nur für das Bett und ihre Befriedigung brauchen und dann zu sich rufen. Willst Du so ein Leben führen? Aber ich trinke gern mit dir.


    Leon sah, wie der Kellner den Wein brachte. Er war zufrieden mit seinen Gefühlen. Vielleicht wird Jean aufwachen..


    Ich bin nicht ihr Arzt. Es ist eine Art Assistenz.


    Seine Freude verflog sich schnell.


    Du liebst Prinzessin Leonor? Die Liebe Deines Lebens? Und..


    erwollte fast sagen, und was ist mit uns? Doch erschwieg.


    Und du denkst, sie liebt Dich? Ich warne Dich, als Dein Freund. Hüte Dein Herz, sonst wird es zerbrochen.


    Seine Faust hammerte auf die Tischfläche.


    Ich kann Dich nur warnen und Dir raten, mein Freund. Ich darf leider nicht so viel verraten, doch frage Deine Liebe selbst.


    Leon trank gierig den Wein und steckte Spagetti in den Mund.

    Verlieben? Dann werde ich sehen, wie lange das hält. Ich habe schon viele Vornamen überlebt und bin der einzige, der dir bis jetzt treu geblieben bin.


    Leon fühlte einen Stein im Magen. Doch er wußte, dass seine Liebe zu Jean eingleisig war. Trotzdem bis jetzt hatte er die Hoffnung...


    Doktor Beshir ist jetzt der Palastarzt und ich assistiere ihm und das bringt Geld, wenn mein Patient die Prinzessin selbst ist. Ich wurde Leonor Beauharnais höchstpersönlich vorgestellt. Sie ist ganz nett, wie meine Schwester. Ich konnte mich sehr gut mit ihr unterhalten. Es ist so krass, dass ich immer noch nicht daran glauben kann. Meine Zunge war zuerst wie angewurzelt und ich konnte nichts anderes ihr sagen als... Leon Borax zu Ihren Diensten, Eure Hochheit. Hahahnahaha und Sie... ofiziell bestehe ich auf diese Ansprache, wenn wir allein sind, dürfen Sie mich Leonor nennen.

    Sie ist .. kosmisch, mein Freund!


    Leon trank sein Glas leer und schenkte sich den Wein ein.

    Und ich mich erst! Ich habe mir die Frechheit genommen, meinen Lieblingswein auch für dich zu bestellen. Ich hboffe, es wird dir auch gefallen. Wir haben uns schon sehr lange nicht gesehen. Ich weiß ich weiß...


    Er hob kurz die Hände über den Kopf


    zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, zu heiße Mädels...


    bei diesen Worten konnte man eine gewisse Traurigkeit hören. Seine Blicke wanderten über den schlanken und doch kräftigen Körper von Jean.


    Doch heute feiern wir. Bald ist auch meine Gelddurststrecke vorbei!. Doktor Beshir hat sich für mich eingesetzt. Auf uns!


    Die Gläser waren mit Wein gefüllt und Jean blieb keine Zeit, was dazwischen zu sagen.

    Selbstverständlich


    Er schaute spitzbübisch hin und her, hat keinen gesehen...


    Leonor.


    Er lachte und man verstand sofort, warum Beshir diesen jungen Mann gewählt hat. Er war charismatisch auf die freundschaftliche Art und Weise. Man konnte mit dem ersten Blick sagen... als Freund - ja und nicht weiter.

    Leon Borax, Eure Hochheit.


    Er verneigte sich leicht, sein Gesicht war jung und lud ein, seinem Besitzer zu vertrauen

    Mehr sagte er nicht. Es war eine Pause und dann mit dem weichn Lächeln:


    Zu Euren Diensten