Beiträge von Charles Augereau

    Germinal 1, auf eine Tarnung als Voyager-Mission falls die Rakete wieder explodiert wurde verzichtet, wurde geplant um die Station für den Dauerbetrieb aufzutanken. Dabei sollen 1,5 t Wasser und 1,0 t Hydrazin zur Station gebracht werden. Germinal muss dafür solange an die Station angedockt sein, bis die mit Cicinne ins All transportierten Aussentanks montiert sind.


    Der Countdown zum Start beginnt.

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    bild_75.gifDer Zweck des nächsten Fluges war es, zwei Module in den Orbit zu bringen wobei eines, NODE 1, ein Verbinungsknoten der über insgesamt sechs Kopplungsmechanismen, vier auf der zylindrischen Mantelfläche sowie je einen an Heck und Bug, verfügt. Der Name des Knoten war im Vorfeld versteigert worden und trug seither auf Wunsch eines unbekannten Bieters, den Namen Daphne der allerdings selten benutzt wurde. Node 1 (im Bild rechts unten mit gelber Schärpe) sollte am Heckadapter von Celeste angedockt werden wobei all dies automatisch erfolgen sollte, man durfte also gespannt sein. In weiteren Phase sollte das ebenfalls mit Ares CL-3 ins All tranportierte Wohnmodul Haut-Lormir (im Bild oberhalb von Node 1) am Zenitadapter von Node 1 angebracht werden. Auch dies konnte natürlich nur automatisch geschehen da die Mission ja unbemannt war. Das Wohnmodul würde zukünftig die Heimat zweier Outrenauten werden. Wenn das alles gut ging, dann konnte man Gott danken.


    Der Countdown zum Start beginnt.

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    Das Bild, aufgenommen von eine. Beobachtungssatelliten, zeigst den Zustand der Station nach dem fünften Tag als unsere Heldin die Batterien montiert hatte und nun mehr oder weniger frei hatte um die Zeit dafür nutzen zu können, wechselweise auf Sanduhren und Fortschrittsbalken zu starren. Die acht Tage der Mission waren übrigens auch das äußerste, was die Floreal Kapsel leiste. Konnte, ohne die eisernen Reserven an Luft, Wasser und Nahrung angreifen zu müssen, waren doch nur 10 lebenserhaltende Pakete (Fortfaits de Survie, FDS) für jeden Tag vorhanden. Insgesamt war die Mission ein voller Erfolg weswegen wir die Hightlight noch einmal plakativ auswalzen wollen.

    • Erste Outrenautin im Weltraum
    • Rekordzeit von acht Tagen im All
    • Erstes Andocken an und Betreten einerStation
    • Erster Ausseneinsatz

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    Heute sollte, wieder unter dem Mäntelchen Carpe Noctem, Floreal 5 starten, diesmal mit Claudie Clervoy, der damit ersten Frau Outremers im Weltall. Natürlich war alles wieder geheim, doch folgender Plan war durchgesickert:

    Tag Planung
    1 Start und Annäherung an Celeste
    2 Kopplung mit Celeste und Test aller Systeme
    3 Öffnen der Schleuse und Übertritt in die Station
    4 EVA Kontrolle der Aussenhaut
    5 EVA Montage der Batterien an den hinteren Steuerbord und Backboard Schleusen
    6 Einspielen von Softwareupdates
    7 Trennung von Celeste, erneute Kopplung an allen weiteren Schleusen
    8 Landung

    Am 15. Prairial wasserte die Kapsel Floreal 4 im östlichen Medianik und wurde dort vom Flugzeugträger Coer der Oqcitaine-Klasse aufgeommen.


    Zur Info:

    Classe Oqcitaine

    Zu den wichtigsten Kriegsschiffen der Marine gehören die drei Flugzeugträger der „Oqcitaine“-Klasse. Diese Schiffe sind 70.000 BRT schwer, 290 Meter lang, 39 Meter (Rumpf) bzw. 75 Meter (Flugdeck) breit und haben einen Tiefgang von 11 Metern. Jedes Schiff verfügt über 40-50 Flugzeuge und eine effektive Bewaffnung zur Nahbereichsverteidigung. Die Besatzungsstärke beträgt 1.500 Mann einschließlich des fliegenden Personals. Mit ihrer Geschwindigkeit von 33 Knoten, sind sie etwas langsamer als die sich damals noch im dienstbefindlichen Schlachtschiffe zu deren Unterstützung sie gebaut wurden. Nach einer Kampfwertsteigerung in den Jahren nach 2015 dürfte dieses Klasse noch für weitere 20 Jahre in Dienst halten. Eine Nachfolgeklasse ist derzeit nicht geplant.



    Name Nummer Reede BauzeitSchicksal
    Oqcitaine 1
    1978-1987im Dienst
    Levante 2
    1979-1988im Dienst
    Coeur
    3
    1980-1988im Dienst, 1997 schwerbeschädigt

    Michel Chretien blieb vier Tage im Weltall, sein Auftrag war die optische Aussenkontrolle des EOSS-Moduls Celeste im Rahmen eines Annäherungsfluges am ersten Tag. Am zweiten Tag dockte er mittels automatischer Steuerung ans Heck von Celeste an, löste die Kopplung aber schon am nächsten Morgen um mittels Handsteuerung den Bugadapter anzusteuern an den er dann auch andockte. Die Station betrat er nicht, deer vierte Tag war den Tests des neuen Baguetteofens gewidmet der ebenso wie alles einwandfrei funktionierte. Insgesamt war die Mission ein voller Erfolg.

    10. Prairial 1991, es ist Nacht auf der Basis Habbaϙuϙ III und eine Ares 1 Rakete soll zum ersten Mal in der Nachr abheben was hauptsächlich den Medien geschuldet war, die dann eben nicht so regeimentsstark angerückt kamen wir an einem strahlenden Sommertag. Flug Ares 1-4/Voyager 7 stand auf dem Programm und Outrenaut Michel Chrétien würde in diesem intern als Arbeitsflug bezeichneten Flug zur Raumstation Celeste teilnehmen den man, sollte er denn erfolgreich sein, später in Floreal 4 umlabeln würde. Der Countdown zum Start beginnt.

    Es kam noch zu weiteren Änderungen, so wurde zum Beispiel von den Generalständen beschlossen, den Namen Achilles ob des Disasters von Achilles 3 aufzugeben. Formal wurde vorgeschoben, dass der Name eh nicht passe, da Trägersysteme mit A zu beginnen haben. Konkret wollte man aber nicht mehr an das Unglück erinnern. Kurzum: Die bemannten Flüge firmierten zukünftig unter dem Namen Floreal, wohingegen die unbemannte Version der Achilles-Kapsel zukünftig als Prairial bzw. Germinal bekannt sein sollte. Prairial-Kaseln standen unter Druck und waren begehbar, Germinal-Kapseln dagegen nicht. Die Zählung wurde fortgeführt, so folgte auf Achilles 3 nun Floreal 4. DIe Prairial-Flüge würden nun zusätzlich an jedem neunten des Monats eingeplant, die Germinal-Flüge an jedem neunzehnten.

    Aus dem erfahrenen beshloss man, zukünftige Missionen erst dann zu benennen, wenn sie denn erfolgreich ins All geschossen worden waren. Bis dahin sollten sie stets nur eine Nummer innerhalb des Voyager-Projekts erhalten wobei bisherige Flüge im nachhinein in die Reihe der Voyager-Flüge aufgenommen wurden. Als zweite Leere wurde beschlossen in allen weiteren Flügen wieder etwas zu verwenden, mit dem man sich ein Baguette aufbacken, wenn nicht sogar frisch backen konnte. Man war ja aschließlich kein Bolschewiq.

    Der Flug Ares CL-2/Celeste stand noch auf der Startrampe und wartete auf... ja auf was eigentlich? Augerau war es egal, er prügelte das jetzt durch und so wurde der zweite Countdown gestartet als der erste noch lief. Danach würde er Frau Daladier besuchen, wenn es denn eine solche gab. Und dann, wäre es einFehlschlag, dann würde er sich wohl für die Front melden um dort zu fallen. Der Countdown zum Start beginnt. Wenn die Umlaufbahn erreicht war, dann würde er sich wohl betrinken. Ansonsten nicht.

    Nach dem Disaster von Achilles 3 hätte ein Warmduscher sicher einen Break gemacht und versucht den Fehler zu finden der zu eben diesem Disaster führte, doch Augereau war ein Mann des kalten Wassers. Und allein deswegen wartete er nicht darauf, dass die Medien begannen seinen Kopf zu fordern und erst recht nicht darauf, dass jeder vor dem Fernseher Labrusco trinkende Seichtathlet begann, sich zum Chef der Raumfahrtplanung zu entwickeln. Und allein deswegen gab er den Startbefehl, gleich am morgigen Tag, die neue Ares CL Rakete zum Transport von Schwerlasten zu testen um gleich übermorgen das erste Modul der zu errichtenden Raumstation ebenfalls an den Himmel zu tackern. Sollte einer der beiden Starts fehlschlagen, dann war er wohl nicht länger Grand-Fauconnier. Und ansonsten? Wer war nochmal Jean Daladier?


    Der Countdown zum Start beginnt. Und Augerau drückte sich selbst die Daumen.

    Der damalige Verantwortliche, Marschall Augereau stoppte wegen der Verzögerung von fast zwei Wochen das Projekt erstmal um den Fehlern auf den Grund zu gehen. Die Fehleranalyse ergab dabei grundlegende Softwarefehler im Steuerungsprogramm des Baguetteaufbackautomaten der für die nächsten Flüge erst einmal ausgebaut wurde, um das Projekt nicht weiter zu stoppen. Philidor, der das Gerät eh nur fünf oder sechmal benutzt hatte, landete ansonsten störungsfrei am 11. Floréal 2011.