Eine Zwergin erbittet Einlass.

  • Hallo ihr da draußen.


    Mein Name ist Cressida und ich bin .. nun ja, kleinwüchsig.


    Meine Mutter hat mich einfach auf die Straße gesetzt, als sie meine Abnormalität bemerkte.

    Nun ja, ich bin das was man als Straßendiebin bezeichnet.


    Aber vielleicht gibt es ja den einen oder anderen unter euch, der sich meiner kleinen Cressida annehmen möchte.

    Das muss nicht unbedingt in netter Art und Weise geschehen. ;)

    Cressida darf man ruhig ausnutzen und für die nicht ganz so schönen Jobs hernehmen.


    Also traut euch und gebt mir eure Stimme.


    Eure Cressida.

  • Sei uns herzlich willkommen, liebe Cressida.

    Die Kaiserin wird sich wahrscheinlich Deiner Annehmen, es kann aber sein, dass das erst Anfang nächster Woche passieren wird, sei uns also nicht gram, wenn Du jetzt ein wenig warten musst. Um das zu überbrücken, könnten wir ja mal Deinen Hintergrund festlegen. Der Vorname passt zu unserer dionischen Minderheit, wo diese angesiedelt ist findest Du auf der Karte, die Flächefarbe Türkis weißt die Gebiete als dionisch aus, wobei die Leute ungefähr den Griechen der realen Welt entsprechen.

    - Empire Outremer


    Wenn das für Dich passt, dann such Dir ein Heimatgebiet aus wobei die Gebiete jeweils autonom verwaltet werden und Demen heißen, im Gegensatz zu den Departments.


    Wir sollten Dir dann noch einen NachnAmen verpassen …

  • Bereniqe ist notiert und nichts muss unbedingt sei, da wir ja erst am Anfang stehen, können wir ja definieren, dass Dioner gar keine Nachnamen haben, das sind ja die Vorteile eines Fantasiestaates.Es bleibt also bei Cressida.


    Doch wie kommt eine Straßendiebin an den Hof der Kaiserin? Vielleicht durch einen. Irrtum…

  • Ich denke, Du könntest in die seit einiger Zeit beobachteten Diebstähle von Büromaterial im Palast verwickelt sein. Irgend jemand steihlt Toner und verhaupt ihn an eine kleine Bude in der Nähe. Bislang ist Dir noch keiner auf die Schliche gekommen, das kann sich aber ändern.

  • Es war einfach nur erbärmlich wie die Adeligen mit dem niederen Gesinde umgingen. Denn dies bekam Cressida gerade am eigenen Leib zu spüren. Ein gut gezielter Fußtritt, dem die Zwergin zum Glück noch rechtzeitig ausweichen konnte. Dann jedoch vernahm sie nahe hinter sich Hundegebell und die Kleinwüchsige nahm ihre Beine in die Hand, um zu laufen. Zu rennen. So schnell sie ihre kurzen Stummelbeinchen vom Ort des Geschehens wegzutragen vermochten. Schwer atmend erreichte Cressida schließlich den Palast der Hauptstadt und drückte sich im nächsten Moment gegen eine der steinernen Mauern. Denn in just diesem Moment trabte eine Formation an Wachen äußerst nahe an der Zwergin vorüber. Jedoch wurde Cressida nicht bemerkt und so schlich sie, eng gegen die Mauer gedrückt, weiter. Bis sie schließlich das Innere des Palastes erreichte. Die Wachposten hatten wohl gerade Mittagspause oder waren anderweitig beschäftigt, mit Würfelspiel zum Beispiel. Fakt war, dass es Cressida gelang ungesehen in das Innere des Palastes zu kommen. Doch auch jetzt galt es äußerst leise zu sein und sich möglichst unauffällig zu verhalten. Wäre da nicht nur ihr quälender Hunger, der ihren Magen immer wieder zu brummenden Geräuschen veranlasste. Aber vielleicht konnte sie sich bis zur Küche durchschleichen, um dann bei der Köchin oder dem Koch um eine Mahlzeit betteln.


    Jedoch war es nicht die Türe zur Küche, die Cressida im nächsten Moment fokussierte, sondern die Türe zum Serverraum des Palastes. Eben jene Türe war auch nur angelehnt, so dass sich die Zwergin lediglich dagegen lehnen brauchte, um in den Raum zu gelangen. Jedoch war sie nicht alleine in diesem Raum. Es war eine dunkel gekleidete Person, die in einer Ecke des Raumes lauerte und deren Mantel sich merkwürdig bauschte.


    “Heh! Was tust du da?“


    War Cressidas Stimmlein im nächsten Moment zu vernehmen. Die dunkel gekleidete Gestalt jedoch war nicht auf den Kopf gefallen, sondern schleuderte der Kleinwüchsigen den Karton regelrecht entgegen, bevor die in Dunkel gekleidete Person schleunigst das Weite suchte. Cressida war von diesem Angriff vollkommen überrumpelt, als sie den Toner direkt auf sich zufliegen sah und ihre Ärmchen ausstreckte, um den Aufprall zu verhindern. Der Karton jedoch traf sie an der Brust, so dass die Zwergin stolperte und rücklings zu Boden stürzte. Hilfesuchend blickte sie sich um und versuchte auf die Beine zu kommen, doch da spürte sie auch schon den stechenden Schmerz an ihrem linken Bein und fühlte wie etwas warmes ihr Bein hinab tropfte.


    “Hilfe…“


    Wimmerte die Zwergin schließlich mit leiser Stimme in das Dämmerlicht des Raumes hinein.

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