In den Händen des Feindes

Nach dem Frieden von Saint Felieu im Jahre 1764 ruhten die Waffen zwischen dem Empire Outremer und seinem östlichen Nachbarn, dem Guffmanischen Reich zwar und auch die mittleren Provinzen Morven, Moria und Igraine waren dem Reiche gewonnen, doch war der Unterschied zwischen dem gelobten Land Outremers mit seinen friedliebenden, nur manchmal mordenden und nur zu bestimmten Phasen Unzucht treibenden Bürgern und den meist in den Sandstürmen der Le Grand Peut Halbinsel (oqcianisch Grand’p’ut, empirisch Laconien), der sogenannten Streusandbüchse, zeltenden Staubschluckern zu unterschiedlich, um dauerhaft Frieden zu bedeuten. Zudem gab ein immerwährender Wanderungsdruck frenqischer Siedler in Richtung des östlich an Moria angrenzenden Gebietes gar machen Grund zum Zwiste die schließlich in den vierten isfahanischen Krieg zwischen den Guffmanen (wohlbekannter Weise ein Teilvolk der Isfahanen, was den der Empirischen Elite allerdings egal war. „Alles Kasemuffen“ sagt man ja schließlich noch heute im rotweintrinkenden Bildungsbürgertum) mündeten, in welchem die Satrapien Morgaine, Drangiane, Touraine und Sogdiane zusammen mit dem gesamten südlichen Ufer Laconiens nicht nur tributpflichtig, sondern mit den neue Provinzen Dreux und Evreux sogar Teil des Reiches wurden. Diese beiden Provinzen waren somit von 1808 bis 1879 Teil des Reiches, waren dann genau wie die Republik Berry (damals noch in Myrtille und Fraise geteilt) unabhängig aber tributpflichtig und werden erst bei einer erneuten hanebüchenen Gelegenheit in durchaus verbrecherischer aber vor allem burschikoser Weise annektiert. Erst durch den Einspruchs Nordhanges und vor allem Andros wurden die Pläne der Connetable Anielle Saint-Just, neben der Sogdiane, welche ohne jedes Interesse für hegemoniale Interessen war, der Provinz Dreux die zu 88,4 % frenqisch besiedelt war und einigen anderen, kleineren Gebieten, wegen denen niemand einen Panzer abstaubt, auch gleich den ganzen, zumindest marginal berechtigten Anspruch auf die anderen oben genannten Gebiete durchzusetzen, vereitelt. Selbst die Provinz Evreux, wurde nur besetzt aber nicht einverleibt, doch auch hier ist der Einfluss des Reiches im jetzigen Palatinat mehr als zu spüren.

  • Hätten wir die beiden Gestalten, von denen nun die Rede sein soll, vor drei Wochen beschreiben sollen, so wären Ali al-Bern und Mechmet al-Ibert da zwar schon Mitglieder der Kasemuffischen Volksfront gewesen, doch bisher eher als ruinierter Teppichhändler und lepröser Fettpressenbesitzer in Erscheinung getreten. Sicher, sie waren Radikale, Menschen die davon sprachen, dass man Dinge tuen müsse, verhindern müsse, dass das angrenzende Empire Outremer weiter Einfluss in ihrer Heimat gewänne. Doch hinter einer Wasserpfeife zu sitzen war bis vor eben diesen drei Wochen alles was die beiden getan hatten. Ihnen hatten Informationen, Waffen, Geld und eine treibende Kraft gefehlt, die ihre Träume und Agressionen geeignet kanalisiert hätte. Doch dann lernte Mechmet den steinreichen, aber schlecht Backgammon spielenden Mahmut F. kennen. Fast zeitgleich traf Ali auf Ofmuk J. von dem später noch die Rede sein wird. Seither hatten beide Geld und wegen des Geldes auch Waffen, aber noch nicht genügend Hass um das Sofa hinter der Wasserpfeife zu verlassen, doch dieser bildete sich durch den wenig segensreichen Einfluss von Jean-Pierre Brune, Mitglied einer Gruppierung innerhalb des Militärs des Empire Outremer die wenig an guten Beziehungen zum Nachbarn interssiert war. Brune, den beide nie kennenlernten, sorgte innerhalb von kürzester Zeit dafür, dass beide von Schicksalsschlägen gebeutelt wurden von denen nur die Vergewaltigung von Alis Schwester durch einen Touristen aus Outremer und der Bankrott der Fettpresse durch die nahe Depandance einer outremerischen Fastfoodkette genannt werden soll. Der Hass war da, es fehlte nur noch ein Ziel für ihn welches sich fand als der oben genannte Ofmuk ihnen davon erzählte, dass er jetzt einen neuen Job hätte, würde er doch eine Touristin, Tochter eines wichtigen Mannes aus Outremer, auf einer Safari ins Landesinnere begleiten. Ihr Name sei Suzanne Dumouriez und ihr Vater Kriegsminister.

  • Die junge Frau aus Outremer hatte nichts mit Politik am Hut. Ihr Vater war Kriegsminister und sie wusste das die beiden Länder sich nicht so ganz grün waren. Doch die 18 jährige war wissbegierig und wollte die Welt kennenlernen. Solange sie aber noch unverheiratet war würden ihre Eltern sie nicht weit weg reisen lassen. Nur die Nachbarländer zu Outremer waren ihr gestattet.


    Deswegen hatte sie sich dafür entschieden ihre Ferien hier zu verbringen. Sie wollte sehen wie ähnlich sich die beiden Länder waren. Outremer war soweit sie wusste etwas freier was die Rechte von Frauen anging. Auch wenn sich nicht wirklich viel unterschied. Doch ihr Vater hatte es schnell aufgegeben der jungen Schönheit ein Kopftuch aufzuzwingen. Sie war gläubig, das war nicht das Problem. Aber sie hatte tolles, dichtes und dunkles Haar. Wieso sollte sie dies verstecken?


    Für sie hatte das nichts mit dem Glauben zu tun. Also hatten ihre Eltern eingewilligt. Suzanne wusste das sie nach ihrem Abschluss in einem Jahr verheiratet werden sollte mit wem war noch nicht ganz klar. Doch sie war sich ihrer Rolle als Tochter eines einflussreichen Politiker bewusst. Sie nahm die Freiheiten die sie bekam voll und ganz wahr.


    Somit war sie nun auf die Reise gegangen.


    Ein Mann würde sie am Flughafen abholen. So verliess die junge attraktive Frau nun das Gate und kam zum Ausgang des Flughafen. Sie erwartete einen Mann der sie beschützen sollte. Jemand der ein Schild mit ihrem Namen hochhielt. Und den fand sie dann auch. Sie legte ihre Hände zusammen und begrüßte ihn mit einer leichten Verbeugung und einem lächelnden „Salam aleikum“. Soweit sie wusste würden sie mit einer Art Safari anfangen. Schliesslich wollte Suza etwas sehen. Ein Luxushotel war zwar nett, aber sie wollte Natur sehen und erleben und somit trug sie ein modernes braunes Wickelkleid langärmlig und mit betonter Taille. Dadurch konnte sie ihre große Oberweite nicht gut verstecken, auch wenn sie diese nicht zur Schau stellte. Das Kopftuch trug sie wie üblich nicht und flache Schuhe waren an ihren Füßen zu finden.


    Sie wusste um die Kälte die in den Wüstenregionen am Abend herrschen konnte, also war sie nicht wie eine Touristin gekleidet. Dennoch aber schick und ihrem Stand angemessen.

  • Der Mann der das Schild mit der Aufschrift ihres Namens getragen hatte, war schon nicht der richtige gewesen, denn Ali hatte den, der diesen Job eigentlich machen sollte, mit 50 Livre outremerischer Währung bestochen und das Taxi in das Suzanne steigen würde, wurde von Mechmet gesteuert.


    Misses Dummorje, Koffa fertich, könne fahre


    radeblechte Ali und klopfte auf das Autodach um zum wahrscheinlich fünfzigsten Mal den Inhalt seiner Umhängetasche durchzugehen. Genug Kabelbinder? Hatte er. Die Ballknebel. Den Elektroschocker. Das Klebeband, er hatte an alles gedacht was ihm eingefalen war und so hiefte er erstmal den Koffer in den Kofferraum, sprach obige Worte an Misses die nichtsahnend einstieg worauf er sich auf den Platz neben ihr schwang während Mechmet den Motor aufheulen liess. Ihr Blick verhiess Protest, doch nun begannen die beiden wie abgesprochen laut über Geschehnisse des gestrigens Abends zu lamentieren wobei sie Suzanne völlig ignorierten die ja auch kein Wort ihrer Sprache sprach. Falls sie sich aufregte würde einer der beiden Worte wir Hotel, Safari, Jeep oder Kamel in das Geschrei ein einwerfen. das würde sie in Sicherheit wiegen, zusätzlich würde Medhmet nicken wenn Sie was sagte und das Radio raunzte dazu im Takt. Aussteigen würde Sie nich können da sowohl Fenster als auch Türen dahingehend präpariert waren um im Notfall würde der Elektroschocker seinen Dienst tun müssen. Sie hatten ihn gestern noch am Esel von Alis Schwippschwager ausprobiert. Der Duft verbrannten Haars lag vielleicht immer noch in dessen Wohnung. Alis Schwägerin hatte sich deswegen bei Alis Frau beschwert. Deswegen hatte Ali gestern audh keinem Sex.

  • Normalerweise hätte sie ein Bodyguard begleitet, aber da ja der Mann am Flughafen schon ein Vertrauter ihres Vaters war, hatte Suzsanne drauf bestanden alleine zu reisen. Das war für sie jetzt leider Pech. Denn ihr Bodyguard hätte gewusst das dies nicht der Mann war der auf sie warten sollte. Gutgläubig stieg sie in das Taxi auf die Rückbank. Das sie hier Ziel eines politischen Akt werden würde, das ahnte die junge Frau natürlich nicht. Das Taxi roch nicht sonderlich angenehm. Schweißgeruch lag in der Luft, wahrscheinlich ging dieser von beiden Männern aus. Der Motor heulte auf und Suza verdrehte die Augen. Männer waren doch alle gleich. Mussten immer die Motoren ihrer Autos für den besten halten. Schrecklich!
    Das die Männer ausgerüstet waren und sie gerade freiwillig in das Auto gestiegen war das sie entführen würde ahnte sie nicht. Sie sah aus dem Fenster während die Männer laut in ihrer Sprache miteinander diskutierten. Sie verstand nur einzelnde Wörter. Kamel kam vor und Hotel…sie versuchte aber nicht weiter zu lauschen. Sie nahm ihr Handy aus der Tasche und schrieb ihrem Vater das alles gut gegangen war und sie nun im Taxi saß und zu ihrem Ausgangspunkt fuhr.
    Dann steckte sie das Telefon weg und sah wieder aus dem Fenster. Die Stadt blieb langsam hinter ihnen und die Einöde begann. Hier waren keine Häuser mehr zu sehen und nur noch sehr selten Menschen die die lange Straße entlang spazierten.


    Wohin fahren wir jetzt nochmal?


    fragte sie die beiden Männer langsam in ihrer Sprache

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    Erst jetzt sah sich Suzanne die beiden Männer, die sie biuslang wohl eher als Lakaien denn als Männer, geschweige denn als Entführer gesehen hatte wobei der jüngere, ein weniger attraktivere Ali neben ihr saß und Ihre Frage geflissentlich ignorierte sondern stattdessen in seinem Beutel nach dem Elektroschocker zu suchen begann. Er möchte vielleicht Anfang zwanzig sein, hatte einen dreizehn-Tage Bart und schielte.


    Was sagt sie Schlampe


    brüllte der vielleicht zehn oder füngzehn Jahre ältere pockengezierte Mechmet während Sie die letzte Bebauung längst hinter sich gelassen hatten und bog scharf rechts ab wobei er einer Ziege erst im letzten Moment auswich, was Suzanne in Richtung Ali schleuderte was der, unabsichtlich oder nicht, zu einem Griff nach deren großen, nein in seinen Augen fast schon riesigen Brüsten nutzte was vielleicht, so genau kann man das ja nicht wissen, den Keim für Kommendes, über das noch zu berichten sein wird, legte.


    Wohin wir fahren, Hotel


    antwortete dieser, die Hand immer noch auf dem oberen Teil Ihres Wickelkleides liegen lassend worauf er sie nun allerdings mit festem Druck auf wohlgeformter Weiblichkeit auf ihre Seite der Rückbank zurückdrückte.


    Sie hat tolle Titten, Hotel


    setzte er weiter in kasemuffisch hinzu wobei er weiterhin die inzwsichen wahrscheinlich schal gewordenen Füllwörter verwendete die sie ja eigentlich in Sicherheit wiegen sollten. Bei diesem Gerangel und Gegrapsche hatte sich, von allen dreien bisher unbeachtet, der Tascheninhalt in den Fussraum entlehrt ohne dass sich die Mundfessel, aber sehr wohl die Kabelbinder und der Elektroschocker ins Blickfeld der outremerischen Touristin gedrängt hätten. Das gemeinsame Ziel, die verlassene Tomatenfarm in der Nähe des Dorfes Schaf-Fuq war bereits in Sichtweite gekommen.

  • Ihre Frage blieb für den Moment unbeantwortet, als sie fragte wohin sie jetzt als erstes fahren würden. Der Fahrer von vorne brüllte etwas zu dem Mann neben ihr auf der Rückbank und dieser brüllte zurück.


    Das Auto wurde ziemlich ruckartig herum gelenkt um einen Weg entlang zu fahren, wodurch Suza , da sie nicht angeschnallt war zur Seite kippte auf den fremden Mann der sich wohl etwas erschrak darüber, jedenfalls berührte er sie nicht gerade auf feine Art an ihrem Busen. Doch das war wohl der Situation geschuldet. Denn nachdem er dem Fahrer etwas zurück zugerufen hatte.


    Er drückte Suza wieder in die Aufrechte wobei er aber immer noch ihren Busen berührte, was sie versuchte zu ignorieren. Doch kaum saß sie korrigierte sie ihre Keidung. Der BH war leicht verrutscht und sie sah wieder aus dem Fenster und verstand nur das Wort Hotel. Es schien als würden sie sich über den Weg zum Hotel unterhalten. Das der Beutel ausgekippt war bemerkte die dunkelhaarige junge Schönheit erstmal nicht. Sie fuhr sich mit der Hand durch die Haare, wirbelte diese somit etwas auf und gab ihrem Schopf Volumen zurück. Als sie wieder zurück ins Auto sah bemerkte sie die herausgefallenen Gegenstände.


    Die Tasche ist umgekippt


    sagte sie langsam und deutete auf den Fußraum. Ein Elektroschocker wie es schien und Kabelbinder. Was trug der denn für seltsames Zeug mit sich herum. Suzanne's Kopf gab eine kleine Warnung von sich


    Vielleicht ist das für dich. Vielleicht wollen Sie dich fesseln und schocken?


    Doch die junge Frau ohne Kopftuch brachte die Stimme zum schweigen. Wieso sollten sie das tun? Die waren doch von ihrem Vater angeheuert worden.

  • Die folgenden Ereignisse können hier nicht wirklich geschildert werden, doch kann der Versuch dazu sicherlich unternommen werden. Es begann mit Suzannas Blick auf den Schocker, nebenbei ein Modell ohne irgendeine Zulassung, auf den ein Griff zu Ali nach eben diesem Schocker folgte was die anfänglichen Bedenken der braunhaarigen Touristin erneut hochkochen lies. Allerdings war Ali in diesen Dingen nicht wirklich geschickt, was er durch eine Art Fehlzündung des Schockers bewies den er auslöste als er nach diesem griff. Spätestens jetzt dürfte Suzannes Aufmerksamkeit dafür geweckt worden sein, dass es hier wohl nicht mit rechten Dingen zuging.

    Während Mechmet den Wagen zwar nicht parkte, aber doch schon an einem Teil der Umfriedung zum Stehen brachte, sahen sich die beiden auf der Rückbank für einen Moment an, fast so als stünde die Zeit still, erst der Ruck, der dadurch entstand, dass Mechmet die Umfriedung rammte, zerriss dieses sekundenlange Nichtstun.


    Die Tomatenfarm bestand aus mehreren Gewächshäusern deren Folienabdeckung längst zerstört war, aber noch im Wind flatterte wobei aus den skelettartigen Hallen einige Vögel aufstiegen, die der Rums des Autos wohl offensichtlich in ihrem beschaulichen Tun unterbrochen hatte. Das kleine Steinhaus, dessen Dachziegel überall auf dem Gelände herumlagen war ausgebrannt und auch die teerartigen Reste eines ehemaligen Reifenstapels zeugten neben den Einschusslöchern die der Bau ebenfalls aufwies, von vergangen Kriegshandlungen. Bessere Tage dieser Liegenschaft lagen auch sicher schon so lange zurück, dass selbst die Ratten, die nach der Ankunft des Autos davonstoben sich wohl kaum noch daran erinnern konnten.


    Hotel


    radebrechte Ali sinnentleert und schickte sich an nach dem Schocker zu greifen.

  • Suza sah sich weiter die Landschaft an die immer öder wurde vor ihrem Fenster aus dem sie hinaus sah.


    SIe hatte den Herren neben sich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Beutel ausgekippt war und dieser begann nun das Zeug wieder einzuräumen. Aber als er das Gerät packte schien er einen Schock auszulösen und es klackerte und ein blauer Stromfunke erschien sichtbar für die junge Frau die etwas zurück zuckte. Das ungute Gefühl in ihr wurde größer. Besonders als sie sich eine Zeit lang ansahen udn erst durch das laute metallische Geräusch in ihrem Blickkontakt unterbrochen wurden als der Fahrer scheinbar irgendwas gerammt hatte. Sie sah sich um und erkannte eine ehemalige Farm, das Haus war ausgebrannt und es sah nicht so aus als würde hier jemand leeren.


    Wieder sagte Ali das Wort Hotel und Suza sah ihn irritiert und jetzt auch ein wenig ängstlicher an. Scheisse. Jetzt klingelten ihre Alarmglocken sehr laut als der Kerl neben ihr nun wieder nach dem Schocker griff. Die junge Frau riss die Autotüre auf und versuchte hinaus zu springen. Wohin sie wollte wusste sie nicht. Sie wusste nur das sie nicht hier im Auto bleiben wollen würde bei den zwei Kerlen. Ihr Gepäck war nicht wichtig. die junge Frau im unpraktischen Kleid sah sich hektisch um, was sie leider einige Sekunden an Zeit kostete und versuchte dann loszurennen, in die Richtung aus der sie gerade mit dem Auto gekommen waren.

  • Natürlich war Jean-Pierre Brune nicht selbst vor Ort aber Ofmuk Fejat, sein Mann für die Strippen in dieser Angelegenheit hatte den Wagen einfach passieren lassen, wusste er doch, dass die beiden anderen, Idioten in seinen Augen, für jeden Fehler zu haben waren und so war er nicht verwundert, dass Suzanne Dumouriez jetzt auf ihn zugelaufen kam. Fast so als wäre er eine Hilfe und nicht die Ursache all ihrer Probleme. So tastete er einfach nach seine Pistole, bereit, sie auf die Näherkommenden zu richten. War es ein Aufblitzen von Hoffnung in Ihren Augen? Oder die Angst jetzt ganz verloren zu sein?


    Ali und Mechmet hatten sie fast erreicht, schließlich war sie durch das schicke, aber für Fluchtzwecke völlig ungeeignete Kleid stark behindert und es war es der jüngere Ali der sie mit einem Hechtsprung zu Fall brachte.


    Bringt sie in das Silo


    wies Ofmuk die beiden nur an und sah dabei mit kalten brutalen Augen auf sie herab.


    Und fesselt sie dort an das Kreuz


    und auch dies war für sie wahrscheinlich völlig unverständlich, war es doch in starkem guffmanischem Slang dahingerotzt. Sie würden sie jetzt in eines der beiden noch halbwegs stehenden Gebäudeteile bringen, in ein Silo, welches früher als Speicher für längst verdorrte Felder gedient hatte. Wenn sie sich wehrte, umso besser. Dann sahen die ersten Bilder besser aus, eine leidende Madonna an einem Andreaskreuz würde die Medien sicher interessieren. Achtlos warf er seine Zigarette zur Seite ohne sie auszutreten. Sollten sie später bessere weil härtere Bilder brauchen, so konnte er ja wieder rauchen.

  • Suza lief so schnell sie konnte, sie raffte sogar ein wenig das lange Kleid hoch bis zu ihren Knien, was aber auch nicht half, da es auch oberhalb der Knie noch sehr eng geschnitten war. Beim rennen hüpften ihre großen Brüste kräftig auf und ab und irgendwie schien sie erleichtert als sie einen Mann sah auf den sie zu rannte.


    Helfen sie mir


    rief sie ihm entgegen. Doch dann wurde sie auch schon zu Boden gerissen. Der Kerl der neben ihr gesessen hatte war auf sie gesprungen und sie war unsanft und mit seinem Gewicht im Rücken auf den staubigen Boden geknallt und hatte sich ein paar Schürfwunden zugezogen.


    Er zwang ihre Arme auf den Rücken und hielt sie so fest. Die Männer unterhielten sich. Scheinbar war derjenige den sie für Hilfe gehalten hatte nun eindeutig ein Komplize der zwei Männer aus dem Auto, was ihr nun bewusst wurde.


    Sie wurde nach oben gerissen und versuchte sich zu befreien, aber es war zu schmerzhaft da ihre Arme fies auf den Rücken gedreht waren. Ihr offenes Haar war nun wesentlich unordentlicher und voller Staub. Sie wurde auf ein altes Silo zugelotst und schliesslich durch die Türe hinein geschoben. Panisch sah sie sich um. Der Raum sah nicht so aus, als hätten sie sich kurzfristig dazu entschlossen sie oder jemanden hier her zu bringen.


    Was soll das....lasst mich in Ruhe....was wollt ihr von mir?


    fragte sie als man sie nun grob mit dem Rücken gegen das an der Wand stehende Andreaskreuz drückte und begann sie dort zu fesseln

  • Als Sie das Entführungsopfer mit brutalen Griffen gegen das Andreaskreuz drückten war Ofmuk nicht bei ihnen denn er wollte sich weitere Instruktionen abholen. Dabei unterschätzte er allerdings die Laustärke seiner Stimme bei gleichzeitiger Überschätzung der Schalldichtigkeite der Mauer weswegen die braunhaarige Schönheit im Gegensatz zu Ali und Mechmet, die voll und ganz damit beschäftigt waren, sie mit Kabelbindern an das Kreuz zu häkeln, fast jedes Wort mitbekam, dass wenige Meter von ihr in einer Sprache gesprochen wurde, die sie verstand, Ali und Mechmet aber so fremd war wie Origami.


    Wir haben sie, Chef


    meldetete es sich nachdem die Verbindung zustande gekommen war.


    Ja

    Pause

    Wir fesseln Sie jetzt und machen die ersten Bilder.


    Ja, die Zeitung haben wir. Ja… ich höre zu…

    worauf eine längere Pause entstand


    Nach dieser begann Ofmuk zu widerholen was man ihm wohl aufgetragen hatte


    Die Kasemuffische Volksfront fordert 10 Millionen Livre binnen einer Woche, sonst schicken wir sie nach Hause.


    Worauf wieder eine Pause entstand in der nur zu berichten ist, dass Suzanne eine Ohrfeige bekam, aber Ofmuk war zu vertieft, um es zu bemerken


    Ja ok, sonst schicken wir sie in Scheiben nach Hause. Die kriegstreiberische Connetable soll entlassen und die beiden Provinzen sollen geräumt werden.


    Ja, leserlich schon klar


    Nach einigen weiteren Worten war das Gespräch beendet, aber Suzanne bekam die Worte nicht mehr mit denn die beiden Schergen hatten nicht nur begonnen ihre Brüste zu begrapschen weil gerade Zeit war, nein sie schickten sich auch an, ihr einen Ball in den Mund zu drücken den man ansonsten eher aus anderen Zusammenhängen kennt.

  • Die Männer gingen alles andere als zimperlich mit Suza um. Die junge Frau zappelte panisch so gut sie konnte, was aber alles andere als zielführend war. Während sie sich noch gegen die zwei Männer wehrte die sie nun mit Kabelbindern an dem Kreuz festbanden, hörte sie aus der näheren Umgebung die ihr bekannte Muttersprache.


    Was für Bilder wollten die Kerle denn von ihr machen? Es war nicht leicht dem Gespräch zu folgen während sie sich weiter wehrte. "Lasst mich los ihr Wilden" kreischte sie und hörte was ihr wohlmöglich bevorstehen würde wenn man kein Lösegeld für sie zahlte. KLATSCH. Sie bekam eine heftige Ohrfeige und musste sich danach erstmal wieder sammeln. Alles drehte sich. Das nutzten die Kerle um ihre jungfräulichen Brüste durch das Kleid zu befingern.


    Sie kreischte hysterisch auf. Was fiel denen ein. Sie wandte ihren Körper so gut es ging, was die Kabelbinder nur noch mehr in ihre Hand und Fußgelenke einschneiden liess. Dann fingen die Männer an etwas in ihren Mund zu zwingen was sich wie ein Ball anfühlte. Suza fühlte sich mehr als hilflos und ängstlich. Ihr Blick ging panisch zwischen den beiden älteren Kerlen hin und her die scheinbar Spaß daran hatten sie einfach so zu begrabschen. Der ältere griff sogar richtig feste zu was ihr einen weiteren Schrei in den Ballknebel entlockte. Suza fing an ein wenig zu weinen vor Angst. Scheisse! Wieso war sie in dieses ätzende Land gerreist? SIe hätte auch nach Astor oder sonst wo ihre Ferien verbringen können. Jetzt hatte sie den Salat. ODer fiel mehr die drei Kerle die sie gefangen hielten

  • Als Ofmuk zu den anderen trat hatte er wohl begriffen, dass sie ihn gehört haben musste, schaute sie ihn doch hasserfüllt an oder verstand er den Blick falsch. Er beschloss es mit Tranparenz zu versuchen, vielleicht kooperierte sie ja, was es allen, zumindestens aber den Entführeren leichter machte. Derart genebelt konnte sie kaum einen Laut von sich geben, hörte aber sehr wohl seine Worte.


    Wir werden Sie jetzt fotografieren


    begann er in einem fast akzentfreien Ton der fast wie der eines GEschäftsmannes klang.


    Sie wurden nämlich entführt und wir brauchen einige Bilder um die Regierung Outremers zu motivieren, unseren Forderuungen nachzukommen. Wie lautet der Code?


    Er wob ihr eigenes, jetzt gesperrtes Handy in der Hand und hatte wohl tatsächlich vor, die Bilder mit genau diesem Handy zu machen.


    Nicken Sie bitte wenn Sie mir den Code sagen wollen. Wir fordern übrigens neben einer Summe, die für eine schöne Frau wie sie fast schon lächerlich gering ist auch noch weitere Dinge, doch darüber reden wir später. WIE LAUTET DER CODE?


    Ohne eine Antwort abzuwarten, wollte er wohl die Ernsthaftigkeit seiner Aufforderung unterstreichen und nickte. Das Signal welches wohl vereinbart gewesen war, war Ali Befehl genug, um grinsend ein Messer herauszuziehen mit dem er begann, das Kleid der entführten knapp über dem Knoten zu zerschneiden um es dann langsam hinauf zum Halse zu öffnen.


    DEN CODE


    Seine Stimme war immer noch nett und freudlich, lediglich die Frage nach dem Code ließ sie anschwellen.


    Oder soll Ali sie fragen?

  • Als der Mann zu ihnen trat der scheinbar gerade nebenan telefoniert hatte sah sie ihn böse an. Sie hatte zwar eindeutig auch Angst, aber sie wollte sich nicht so schnell unterkriegen lassen. Nur weil sie hier an ein Kreuz gefesselt wurde. Was waren das für Typen? Irgendwelche Islamisten? Wollten sie ihr ein Kopftuch aufzwängen?


    Fotografieren? Sie wollten sie fotografieren? Wofür teilte er ihr das mit? Sie hätten es doch einfach tun können? Sie konnte sich ja eh nicht wehren. Er erläutere ihr nochmal das sie entführt worden war und zwar aus Regierungstechnischen Gründen. Verdammter scheiss. Wieso musste ihr Vater Kriegsminister von Outremer sein und konnte nicht einfach nur ein Arzt oder Lehrer oder sowas sein. Dann wäre sie kaum jetzt in dieser Situation. Er hielt ihr das Handy aus ihrer Tasche ins Sichtfeld und fragte wie der Code ihres Telefons lauten würde.


    Was war denn los mit denen? Wieso wollten sie ihr Handy entsperren. Suza hatte nicht vor ihnen den Code zu nennen. Der andere Kerl aus dem Auto kam ihr nun näher und zückte ein Messer. Ängstlich mit weit aufgerissenen Augen zuckte sie zurück, doch die Fesseln hielten sie an Ort und Stelle. Er bohrte die Klinge in den Stoff und mit einem ratschenden Geräusch schnitt er das Kleid langsam nach oben hin auf bis es an ihrem Kragen dann aufriss und etwas zur Seite klappte so das man ihren mehr als gut gefüllten BH sehen konnte.


    Scheisse. Diese Arschlöcher würden wahrscheinlich ziemlich viel dafür tun um ihren Willen zu bekommen. Sie wollte nicht parieren und doch...Sie nickte, sie nickte sogar heftig. Sie würde ihnen den Code verraten. Alles war besser als das der Kerl weiter an ihr herum schnibbelte. Sie fühlte sich ja so schon mehr als nackt. Kein MAnn hatte sie bisher so entblösst gesehen und dabei war sie nur Ansatzweise Oberkörperfrei

  • Ali grinste als er ihren wohlgefüllten Büstenhalter ans Licht brachte und zwinkerte seinem Kumpan zu was dieser mit einem Grinsen quittierte. Beide hatten, schmierig grotesk überzeichnete Gestalten wie sie waren, natürlich noch nicht mit einer kultivierten Schönheit aus dem Empire zu tun, geschweige denn Sex mit ihr gehabt und jeder für sich wog in diesem Moment ab, wann er denn mit Suzanne allein sein würde um dann das mit ihr zu tun, wofür sie von den Brüdern der eigenen Frauen im besten Falle nur getötet worden wären.


    Ohne die zu ahnen nahm Ofmuk ihr nun den Knebel aus dem Mund um der PIN zu lauschen, damit er sie mit ihrem eigenen Handy fotografieren würde um die Bilder dann mit dem, von der braunhaarigen Jungfrau genutzten Messenger-Dienst an geeignete Kontakte zu versenden. Wahrscheinlich an Ihren Vater.


    Also los.


    Wieder klang seine Stimme freundlich und ließ nicht vermuten, dass sie sie erst so wie sie jetzt war fotografieren würden um sie dann wieder zu knebeln, ihr ein Schild mit den Forderungen umzuhängen um auch dies aufzunehmen. Sollte sie schreien, wimmern, betteln oder fluchen so würden sie dies als Video gut gebrauchen können. Doch Brune hatte Ofmuk angewiesen, die Videos nicht direkt zu versenden, sondern ihm, dem General zukommen zu lassen. Wobei Ofmuk noch nicht einmal den Namen Brunes, geschweige denn seinen Namen kannte.


    Während er all dies bedachte grinsten sich die beiden Handlanger wieder an wobei einer eine Geste machte, die auf Suzannes prächtige Oberweite hindeutete und auch einen Vorschlag enthielt, was man denn mit diesen machen könnte.

  • Suza wusste das sie nicht viel hiergegen tun konnte. So wie sie das gehört hatte war sie die Geisel hier, es würde Lösegeld erpresst werden und dann konnte sie nach Hause. Ihr Vater würde sicherlich umgehend reagieren und die Lösegeldforderung für seine einzige Tochter begleichen. Da war sie sich bisher sehr sicher. Der Knebel wurde gelöst und sie nannte brav den Pin für ihr Handy. Wie unangenehm das war. Er konnte jetzt all ihre persönlichen Chats und all ihre Fotos sehen wenn er das wollte. Zum Glück gab es nichts wirklich verwerfliches. Bis auf die künstlerischen Fotos die sie mit einer befreundeten Fotografin gemacht hatte vor ein paar Wochen, bei denen es um kulturelle Gleichstellung und die Rolle der Frau ging. Sie hatte in hübscher Unterwäsche, aber mit Kopftuch für die Dame posiert und so waren einige durchaus heisse Fotos entstanden. Sie hoffte sehr das keiner durch diese Bilder scrollen würde, denn so wie sie die Typen hier einschätzten wäre das für sie eine Art Gotteslästerung. Meistens war es für diese schon schlimm genug das Frauen wie sie KEIN Kopftuch trugen. Doch dann MIT Kopfbedeckung in sexy Unterwäsche zu posieren war wahrscheinlich frevelhaft für solche Kleingeister!


    Bitte tun sie mir nichts...

    Bat sie für den Moment wo sie sprechen konnte

    Mein Vater wird bestimmt bezahlen....sagen sie den Männern bitte sie sollen ihre Finger von mir lassen

    sagte sie in Ofmuks Richtung da die Kerle schon an ihrem Kleid am herumfingern waren.


    Doch da war der Knebel auch schon wieder in ihrem Mund. SIe bekam ein Schild umgehangen wo die Forderung draufstand. Dann fing der Kerl an zu filmen und sie sah flehend und bittend in die Kamera. Man sah das sie bisher soweit gut behandelt worden war, nur ihr offenes Kleid liess von Gewalt zeugen, sowie die kleine Schürfwunde an ihrem Arm die beim Sturz entstanden war.


    Die Kerle die ihrer Sprache nicht mächtig waren deuteten nun sexuelle Sachen an die sie wohl gern mit ihren BRüsten machen wollten und Suza sah die Männer mehr als böse an.

  • Nachdem er den PIN eingegeben hatte begann Ofmuk auch sofort Suzanne zu fotografieren, hatte er dch den Auftrag, möglichst viele Bilder zu machen und dabei auch jede Szene im Detail festzuhalten wobei als erstes auch ein Film gemacht wurde, der später in die sozialen Medien hochgeladen werden sollte nachdem man ihn bearbeitet hatte. Doch das war Ofmuks Sache nicht. Er filmte nur ihr Flehen, wie sie wieder geknebelt wurde und wie man ihr das Schild um den Hals hing. Diese Bilder lud er dann nach Brunes Weisungen auf einen Server war nicht nur einige Zeit dauerte sondern sich auch später als Fehler herausstellen sollte, wählte sich doch das Handy hierzu in eine Funkzelle ein, von der später noch zu berichten sein wird. Da dieser Vorgang einige Zeit dauerte sah er sich in der Zwischenzeit erstmal ihre Messengernachrichten und den Browserverlauf an, fand dort ausser dem bereits angenommenen Faible für Schule allerdings nichts was seine Verwunderung ausgelöst hätte, stiess dann aber einen anerkennenden Pfiff aus als er beim durchscrollen ihrer Bilder auf einige interssante Aufnahmen stiess.


    Sie verhöhnen unsere Kultur, Mademoiselle Dumouriez seine Worte klangen dabei allerdings gar nicht böse sonder, eher erfreut, denn religiös war er nicht, wusste aber sogleich, dass ihm der Fund einen Bonus einbringen würde. Weiss ihr Vater davon?


    Er war inzwischen vor sie getreten und hatte ihr das Schild wieder abgenommen, riss dann aber ihr Kleid vollends auseinander und pfiff ob ihres prächtigen Busens erneut anerkennend, schnippste dann aber mit den Fingern worauf einer der Schergen ihm eine kleine Fahne Outremers reichte die Ofmuk Suzanne nun zwischen die vor Angst bebenden Brüste steckte. In der Absicht, weitere Aufnahmen zu machen trat er ein wenig zurück und Ali schickte sich an ihr wieder den Knebel aus dem Mund zu nehmen. Schliesslich sollte es ein Video mit Ton werden.

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