Gespräch mit der Connetable

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebes ist mit einem Zeitsprung von sechs Monaten verbunden. Als Faustregel soll hier gelten, dass alle Postings vor dem 01.02.2023 vor dem Zeitsprung anzusiedeln sind, alle Postings seit dem 01.02.2023 nach dem Zeitsprung zu verorten sind. Was in der Zwischenzeit geschehen ist werden wir für die einzelnen Plots separat festlegen und an geeigneter Stelle veröffentlichen. Dies wird zumeist durch ein Posting in den offenen Threads geschehen. Diese Aktion basiert auch auf dem Gedanken, dass der Spielbetrieb gestrafft werden soll um sich auf eine kleine Anzahl von offenen Handlungssträngen fokussieren zu können. Näheres ist noch festzulegen, Fragen können jederzeit an die Kaiserin oder den Seneschall gestellt werden.
  • Links und rechts des Eingangs standen fünf Gardisten des 2. Regiment de Cuirassiers de la Garde "Royal Danois" die dort solange stehen würden, bis die diplomatischen Beziehungen zwischen Fuso und Outremer bestehen würden. Hier, auf zu Fuso gehörigem Boden, würden ggf. auch die wichtigeren Gespräche stattfinden wobei Annika Sjöholm über die genaue Ausgestaltung der Botschaft nicht wirklich informiert war.



    Der Wagen mit den Staatsgästen erreichte auch ohne die Steuerung durch die Connetable die Botschaft wohlbehalten. Oder vielleicht gerade deswegen.

  • Hatte Itōs Panik nicht ganz nachvollziehen könne, Saint-Just hatte sie gar nicht gefahren, eine Tatsache, die der Vizegroßkanzler oder besser gesagt der Minister zur Linken, mit großer Zufriedenheit quittiert hatte, so kam es jedenfalls dem Prinzen vor, denn die für Ausländer undurchdringliche Stoische Gelassenheit eines Fusojaners  war für ihn leichter zu durchschauen.

    An der Botschaft angekommen stieg er dann aus. So wie er die Traditionen eines Landes kannte wäre, würde neben dem äußeren Baustil, der den Gepflogenheiten des Empire entsprach, die Inneneinrichtung so authentisch fusojanisch wie möglich sein.

    Da noch kein offizieller Botschafter im Amt war "Begrüßte" Marihitio die Connetable an der Botschaft, nachdem sie ausgestiegen waren.


    Willkommen in der Botschaft, Exzellenz.

    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Anielle zog Ihren Pallasch in einer einzigen geschmeidigen Bewegung, präsentierte diesen kurz und reichte ihn dann seiner kaiserlichen Hoheit um das Gebäude unbewaffnet zu betreten. Die anwesenden Reporter würden später ggf. noch zu ihrem Recht kommen, jetzt erstmal wurden sie abgedrängt.


    Merci beaucoup, es ist mir eine Ehre hier sein zu dürfen.

  • Das Pallasch wird sorgfältig von Marihito entgegen genommen und diese macht dann eine einladende Handbewegung in das Gebäude hinein.


    Bitte, Exzellenz.

    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Anielle war nun Gast und irgendwie froh darüber, dass soe Fouche gestoppt hatte. Die Idee des Polizeiministers, das gesamte Gebäude zu verwanzen hätte neben der moralischen Komponente, auch deutliche diplomatische Probleme mit sich bringen können, war doch eine ähnliche Aktion im Rahmen des Aufenthaltes von Lord Reis nicht gerade glücksumspült gewesen. Hier also war nichts was nicht sein sollte und Anielle fand es gut. Ihre Agenda war voll und sie hoffte, sie bald und erfolgreich Barbeiten zu können.

  • Sie werden in einen der Konferenzräume gebracht, der schon für Sie vorbereitet wurde.


    Bitte setzen Sie sich, Exzellenz. Möchten Sie etwas trinken?


    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Gerne, Ich nehme was Sie nehmen, Majestät.


    bedankte sich Anielle artig nachdem Sie Platz genommen hatten.


    Ihre Anwesenheit ist eine große Ehre für uns und wir hoffen ihn zum Anlass nehmen zu können, gemeinsame Interessen auszuloten.

  • Lässt drei Einhandkannen mit Kabuse-cha, einem so genannten Halbschattentee bringen. Dieser Tee hatte nichts mit gefährlichen Nachtschattengewächsen zu tun, sondern wurde so genannt, weil er zumindest teilweise abgedeckt wuchs, was zu einer Qualitätssteigerung und zu einem wohlschmeckenderer Tee führte. Er war von der Qualität her irgendwo zwischen einem hochwertigen Sencha und einem Vollschattentee. 


    Sehr gerne, Exzellenz, ich denke, dass die Gespräche sehr fruchtbar verlaufen.

    nickte dem Minister  zur Linken zu.


    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Itō hatte bisher eher wenig gesprochen und mehr beobachtet so war ihm auch das fast schon Techtelmechtel zwischen der Prinzessin und dem Gardeoffizier am Flughafen aufgefallen. 

    Bisher war es so, dass der Prinz, welcher über den höheren gesellschaftlichen und militärischen Rang verfügte, das Gespräch geführt hatte, jedoch verfügte Itō als Minister zur Linken über den höheren Kabinettsrang da der Prinz auch als Kriegsminister amtete und er war auch der erfahrenere Diplomat. So ergriff nun er das Wort.


    Was sind denn die Anliegen des Empire?


  • Als erstes würden wir gerne den Besitz der Insel Spinoshima, ich glaube dies ist der Name den Sie für die Insel Spinalonga verwenden, klären. Unsere Staaten haben in den letzten vierzig Jahren drei Kriege um diese Insel geführt und wir würden gerne eine friedliche Lösung finden, die beiden Staaten ermöglicht ihre Interessen weiterhin zu wahren ohne die Gefahr eines Gesichtsverlustes zu haben. Wir wollen tatsächlich jedwede Revanchegelüste die nach einer solchen Regelung entstehen könnten von vornherein ausschließen. Kurzum, wir teilen die Insel auf und gewähren der jeweils anderen Macht Zugang zum jeweils anderen Teil.

  • Itō hatte sich schon gedacht, dass Spinoshima ein Thema seien würde, zu viel Blut und auch zu viel Geld waren in diese Insel geflossen. Aber das die Connetable diese Angelegenheit so direkt und so konkret Ansprachen würde überraschte ihn, eine Regung, die er sich jedoch nicht anmerken ließ. 


    Hai, und wie stellen Sie sich so eine Aufteilung vor, Exzellenz?

  • Anielle breitete eine kleiner Karte auf dem Tisch aus die sie erst auseinander rollte und dann liebevoll glattstrich.


    Ich denke wir könnten hier ...


    wobei sie auf eine Linie, exakt in Nord-Süd-Richtung die Insel exakt flächenhalbierend, deutete die dort bereits eingezeichnet war


    ... eine Grenze ziehen. Zur Sicherung dieser Grenze ist die Schaffung eines gemeinsamen Regimentes denkbar, bestehend aus zwei fusonischen und zwei empirischen Piquets zu je 250 Leuten. Dazu ein gemeinsames Kommando zweier Colonels, je einer von Ihnen und uns. als Greadnan, also als Regimentschef fungieren unsere Majestäten ebenfalls gemeinsam.

  • Robert Duroc

    Hat den Titel des Themas von „Die Zufahrt zum Parkplatz der Botschaft“ zu „Gespräch mit der Connetable“ geändert.
  • Itō sah sich die Linie an sie lief ziemlich genau in der Mitte, das war gut aber der gemeinsame Grenzschutz nun, er könnte sich vorstellen, dass sich das Militär dort Quer stellen könnte, so sah er zum Prinzen.


    Nun aus politischer Sicht gibt es nur wenig, was dagegen spricht.

  • Hatte zugehört und Tee getrunken, als es ums militärische Ging sah der Minister zur Linken zu ihm, als Kriegsminister war dies sein Ressorts aber sicherlich würde der Generalstab ein Wörtchen in dieser Angelegenheit mit reden wollen.


    Was die Teilung der Insel betrifft so sehe ich es wie der Minister zu Linken, politisch gibt es nur wenig Argumente die gegen die Teilung Spinoshimas sprechen, jedoch was die militärischen Belange betrifft so möchte ich erst mit dem Generalstab darüber sprechen, bevor das Kriegsministerium sich positiv dazu äußert. Natürlich werde für diese Idee plädieren also denke ich, dass der Generalstab keine Einwände erheben wird.

    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Sichtlich zufrieden nickte Anielle


    Ich vertraue da völlig auf eure Einschätzung Majestät. Wäret ihr im übrigen bereit, die Position eines Greadnans eines der empirischen Regimenter anzunehmen?


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  • Der Vorschlag, so wie ich ihn verstanden habe, war, dass Seine himmlische Majestät der Ōkimi und ihre kaiserliche Majestät, die Kaiserin des Empire als Regimentschefs vorgesehen sind? Ich kann in dieser Angelegenheit keine Entscheidung für meinen Neffen treffen, jedoch wird er nicht abgeneigt sein.

    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Anielle schaute für einen Moment verwirrt, begriff dann allerdings, dass es wohl ein Missverständnis gab


    Genau, und dieser Vorschlag soll auch so vorgeschlagen bleiben. Ich wollte eigentlich ein weiteres Regiment ins Gespäch bringen, Majestät. Mit euch als Regimentschef.

  • Es mag ja an der Sprachbarriere liegen, das es zu einem Missverständnis kam. Doch dann lächelt er, das klang schon angenehmer.


    Hai, das wäre mir eine Große Ehre, Exzellenz.



    Seine kaiserliche Hoheit

    Marihito-shinnō

    兵部卿 Hyōbu-kyō (Kriegsminister)

    元帥陸軍大将 Gensui-Rikugun-Taishō (Feldmarschall)


    Prinzenname:

    正良宮マ利仁 Masara no miya Marihito

  • Die Ehre liegt da ganz auf unserer Seite, Majestät. Unser Vorschlag wäre das traditionsreiche Regiment de Corinnis in der Hoffnung, dass Sie sich auch mit dem Wappen der Einheit ein wenig identifizieren können.


    Anielle war schon ein wenig erleichtert hier mit einem militärischem Befehlshaber und keinem Resultat demokratischen Windwuchses zu tun zu haben.


    Für den morgigen Tag haben wir die Idee, Ihnen ein ungezwungenes Treffen mit unserer Kaiserin ans Herz zu legen. Würde das in Ihre Pläne passen?

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