Geschichte

anturien_geschichte1.jpgDie Geschichte Anturiens beginnt in vorgeschichtlicher Zeit. So lassen sich paläolithische Wohnhöhlen in der Gegend um Winterberg, und Megalithkulturen in Souvera nachweisen. In der Bronzezeit drangen ab 700 v. Chr. fremde Völker ein. Die Geschichte Anturiens als eigenständiger Staat beginnt um 831/832 als ein Stammensführer aus dem Gebiet des heutigen Lothander namens Arto praktisch das ganze heutige Anturien, mit Ausnahme der Insel Urien, eroberte. Er nannte das Gebilde Anturex. Er wurde durch Verrat von seinen Söhnen entmachtet. Sie teilten Anturex im Vertrag von Lagast 843 endgültig in einen östlichen einen mittleren und einen westlichen Teil. Der mittlere Teil kann als der Anfang des heutigen Anturiens betrachtet werden. Durch das Erbrecht kam es in den ersten Jahrhunderten zu einer Aufteilung des östlichens Teils ind das heutige Nesar und Kalor. Im Bund mit der Kirche und den aufstrebenden Städten konnten die Könige gegen die Feudalherren langsam ihre Macht ausweiten. Heinrich VI., König von Antara, erwarb durch Heirat Einfluss auf Urien. Mit dem Aufstieg der Barnecay zum Herrschergeschlecht Souveras war dort ein kultureller Höhenflug verbunden. Zudem stärkte Astragon IV. (der Schöne, 1285-1314) die Königsmacht in Souvera und sorgte für eine längere Periode des Friedens. Nach dem Aussterben der Barnecay erhob der anturische König Eduard II. Anspruch auf den Thron von Souvera, und gab damit Anlass für den Zehnjährigen Krieg (1339-1349) in dem Souvera schließlich von den Antaranern besetzt wurde. Allerdings gelang es demgegenüber Herzog Valois Urien vorübergehend von Antara zu befreien und wieder eigenständig zu werden. Dies dauerte aber nur bis 1352 als die Flotte von Antara bei Upgolo landate und in einem 3 Monate dauernden Feldzug die Insel zurück in neue Antarische Reich holte. Die Reformation erfasste überall den Adel und das Bürgertum. 1559-1598 kam es zu Spannungen zwischen der Kirche und dem Adel. Das Edikt von Defaria sicherte der Kirche schließlich zahlreiche Privilegien zu, wodurch der innere Friede vorerst wieder hergestellt wurde. Dabei betrieb die Kirche eine aktive Politik hin zu einem vereinigten Königreich unter der Führung von Antara. Karl XIV. (1661-1715) vollendete schließlich durch zunächst durch Heirat mit der Königin von Nesar und den Krieg gegen Kalor die Vereinigung Anturiens, damals noch Antara. Dabei verausgabte sich das Land zunehmend durch die Privilegien der Kirche und des Königshauses was zu einer steigenden Staatsverschuldung führte. Die Bauern und Arbeiter waren auch als Folge der kostspieligen Kriege verarmt und das Bürgertum wollte mehr Mitbestimmung.


anturien_geschichte2.jpgDer Sturm auf die Palast in Lothander am 14. Juli 1789 war Sinnbild für den Sturz des Absolutismus und den Beginn der anturischen Revolution, in deren Zuge 1792 die Republik Anturien ausgerufen wurde. Doch die so geschaffene Republik kam nicht auf die Beine. Korruption und Ungerechtigkeit ließen den Ruf nach der guten alten Zeit wieder aufleben. Während die Kirche ihren Einfluß durch Säuberungen und Plünderungen verloren hatte, war es der Adel der noch über genügen resourcen verfügte sich an die Spitze einer Konterrevolution zu stellen die schließlich in der Februarrevolution 1848 mündete und die Republik Anturien in das Königreich Anturien überführte. Der eingesetzte König Eduard XV. verstarb allerdings 1871 ohne Erben. Ein Bürgerkrieg zwischen den einzelnen Teilen Anturiens entbrannte der 1876 schließlich in dem Gründungskongress mündete. Auf diesem wurde die Adelsrepublik Anturien bestehend aus den fünf Erzherzogtümern Souvera, Antara, Nesar, Kalor und Urien. Diese Strukturen haben sich, vor allem dank einer konsequenten Neutralitäspolitik und somit Frieden, praktisch bis heute erhalten. In 2011 wurde die Adelskammer abgeschafft, die alleinige Gesetzgebungskompetenz liegt nun bei der Reichsversammlung. Dafür wählt der Adel den Reichsregenten, vorher wurde der praktishc identische Reichspräsident vom gesamten Volk gewählt. Anturien trat der Nordischen Allianz bei.