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Montag, 30. März 2020, 20:46

Ankunft

Nachdem Leonor allle ihre gesellschaftlichen und privaten Angelegenheiten geregelt hatte, war die Zeit diese Reise einzutreten. Nicht, dass sie es wollte, aber sie musste. Im Gepäck mit der humanitären Hilfe ausgerüstet, mit dem Segen des Kardinals und seiner Unterstützung landete ein militärisches Flugzeug und brachte die Prinzessin ins Land. Was sie erwartete, wußte nicht einmal die beste Seherin. Es gab keinen roten Teppich, keine großen Fanfaren. Leonor hat es schon vorab alles abgeklärt. Es ist kein Staatsbesuch, lediglich die Hilfe. Sie wolle die soldaten, die stationierten Truppen zu unterstützen und natürlich die Bevölkerung. Leonor hat extra dieses eher ruhiges Gebiet ausgewählt. Von hier aus kann man schon tiefer ins Land die Strecke legen. In dieser Provinz waren auch die Güter gesichert. Yvette im Schlepptau wurde sie von ein paar Generälen und dem höhren Kommando begrüßt. Sie selbst war in einer militärischen Uniform und drückte jedem freundlich mit einem sanften offenen Lächeln die Hand. Es waren alle Männer, die einer weiblichen Gesellschaft nicht gerade gewohnt sind. Leonor verstand es und gab ihnen diese Gelegenheit, frei zu sein, indem sie komplett auf den Smalltalk verzichtete. Sie begann gleich mit der Sache, gab einen kurzen Bericht, was sie mitgebracht hatte, bat um ein Treffen und um Hilfe. Sie war ernst und doch haben sie einen Teil ihrer Heimat in dieser jungen Frau gesehen. Sie war diese Heimat selbst. Die altgedienten Herrschaften haben eine Püppi erwartet, mit rosa Tütü. Doch die Prinzessin bot etwas anderes dar. Die ersten drei - vier Tage vergingen im Nu. Leonor machte nichts anderes, als die Truppen besuchen, mit den Soldaten reden. sie sammelte Briefe, besuchte die Krankenhäuser, verteilte humanitäre Hilfe. Langsam kannten die Soldaten diese junge Frau in ihrer Uniform, die mit jedem freundlich redete, die sie anhörte und immer Zeit für sie hatte. Sie veranstaltete sogar mit den hiesigen Frauen Kuchen backen und dann brachte sie diese Torten und Kuchen zu den Sodaten. Die Ideen hatte Leonor genug. Also schrieb sie d'Enver, wie vereinbart....

Ich habe tatsächlich überlegt, wie ich Sie anspreche. Freund? Partner? Hey Du? Am Ende kam ich zum Entschluss, dass dies für uns vollkommen irrelevant ist. In dieser Zeit habe ich mehrere Treffen mit, sagen wir mal so, Fabrikanten. Es gibt einige Werke und Fabriken, doch der Zustand und Produktionsvolumen, egal in welcher Branche, sind desolat. Es fehlen nicht nur die Finanzen, sondern auch die Führung samt der Verwaltung und Management lassen sich nur mit einem Wort erklären. Scheiße. Die Investitionen werden erheblich teuerer, als ich es erwartet hatte. Doch die Voraussetzungen sind nicht schlecht, sich als ein Großkonzern zu etablieren und verschiedene Produktionszweige nicht nur miteinander damit verknüpfen, sondern auch zentral verwalten. Ich brauche viel mehr Zeit, als ich dachte, um die Kontakte zu knüpfen. Noch befinde ich mich nur in der Provinz Urien. Mein nächster Schritt, weiter ins Land zu reisen. Im Übrigen, es wäre nicht verkehrt, ein paar Artikel über die humanitäre Hilfe zu veröffentlichen. Ihre Leute werden ein paar Unterlagen gesondert diesbezüglich schicken. Wenn Sie ein paar Empfehlungen für mich haben, ich werde sie mir gern lesen. Obwohl ein Telefonat um einiges einfacher wäre, gehe ich davon aus, dass die Leitungen abgehört werden. Auf diese Öffentlichkeit können wir beide verzichten. Ich hoffe, ich liege mit meinen Vermutungen richtig.

Leonor
Leonor Beauharnais de Margaux
Princess du Sang - Prinzessin von Geblüt
Princesse de Guyenne
Seigneuresse de Margaux

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LEONOR de Guyenne« (1. April 2020, 23:55)


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