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Sonntag, 1. März 2020, 19:40

Nach dem Galeriebesuch

Das Auto fuhr sehr schnell und hielt direkt vor dem Seiteneingang. Leonor wurde nach oben bis zu ihren privaten Gemächern befördert, wortlos, nicht gerade sanft. Vom Amüsieren und guter Laune blieben nur Schall und Rauch. Fouche wird wohl wieder Arbeit haben, diesen Vorfall gerade zu biegen. Leonor verfing sich in Gedanken, warum sich beide Männer so verhielten. War das ein tatsächlicher Angriff auf ihre Person oder nicht? Leonor wußte nur eins, sie bekommt Hausarrest für zwei oder drei Monate. Dass sich die Bodygards Zeit gelassen haben einzugreifen, war Leonor selbst schuld. Sie gab ein eindeutiges Zeichen. Nun wird Valerie sie drangsalieren oder Vorteile daraus ziehen. Leonor lief zur Tür, um zu prüfen und fand diese verschlossen. Also bleibt nichts anderes übrig als zu warten, sich bequem zu machen und zu warten und zu warten und zu warten... Vielleicht bringt Yvette etwas zu essen?
Leonor Beauharnais de Margaux
Princess du Sang - Prinzessin von Geblüt
Princesse de Guyenne
Seigneuresse de Margaux

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Dienstag, 3. März 2020, 17:01

Als Leonor den Palast erreicht hatte war die Nachricht von dem kleinen Aufruhr in der Galerie schon längst dort angeommen weswegen ihr nicht nur mehrere abgedunkelte Wagen entgegengekommen waren sonders auch drei Gardisten erwarteten die ihr die Türe öffneten, kaum war die Prinzessin von der Überwachungskamera erfasst und erkannt worden.

"IHRE MAJESTÄT DIE KAISERIN BITTET UM EURE ANWEISENHEIT IM RITTERSAAL"

herrschte sie der eine an und ließ damit weder eine Option offen, noch die Hoffnung, die Kaiserin sei gut auf die Prinzessin zu sprechen, am Leben.

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Dienstag, 3. März 2020, 18:04

"na zumindest bittet sie mich darum" murmelte Leonor und folgte der Eskorte mit einem leisen Seufzen. Sie hatte absolut keine Ahnung, was sie erwartet. Prinzessin war nicht verängstigt, eher enttäuscht und sauer. Dass es kein Attentat sondern nur eine vorgespielte Komödie war, wußte sie. Doch wer außer ihr weiß das auch! Wenn sie sich geschnitten hätte... Leonor's Vorstellung malte gerade das Bild, wie sie, in einer Blutlasche, liegt kraft- und schutzlos. Die Leute um sie herum weinen. Valerie beugt sich über die Sterbende und hebt die Arme gen Himmel mit den Schreien um Vergebung. Dabei schlich der Gedanke, dass das Kleid, was sie jetzt trug, zu dieser Szene absolut nicht passte...
Leonor Beauharnais de Margaux
Princess du Sang - Prinzessin von Geblüt
Princesse de Guyenne
Seigneuresse de Margaux

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Donnerstag, 5. März 2020, 16:27

Ich musste Lachen den die Worte die ich jetzt gerne gesagt hätte waren zu lustig, doch ich sparte mir das "Werft sie zu Poden" weswegen es meine Schergen auch nicht taten. Stattdessen deute ich mit eier schmlichten Geste an, dass sich Leonor setzen sollte.

"Lass uns offen Sprechen, Leonor. Man hinterbrachte mir eine Wahrheit, und nun erzähle mir Du Deine Wahrheit, damit ich dann auch entscheiden kann was denn wahr ist von was davon wahr sein soll. Danach werde ich entscheiden, also Sprich."

Natürlich saß ich am Kopfende und natürlich war mein Sitz gepolstert und Leonors nicht. Vielleicht galt das sogar dauerhaft, doch das hing jetzt von hr ab.

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Donnerstag, 5. März 2020, 18:04

"Wann habe ich mich vor Dir versteckt?

"

Leonor nahm den Platz auf einem Holzstuhl mit breiter Rückenlehne. Die alten Stühle waren nicht gerade bequem, vor allem rutschig und Leonor mochte sie nicht berühren. Dieser Saal war für sie schon seit Kindesbeinen furchteinflößend. Mit allen Rüstungen und alten Bannern. Vielleicht genau aus diesem Grund bevorzugte sie die Malerei. Wie dem auch sei, gehorchte Leonor ihrer Schwester. Zwar knurrend, aber gehorchte. Valerie sah einfach eine verärgerte und enttäuschte Visage einer jungen Frau.

"
Ich habe gar nichts gemacht. Ich besuchte die Eröffnung der Ausstellung im Hotel. Die Einladung habe offiziell bekommen und der Termin war fest gebucht. Georg und Jerry haben mich begleitet. Meine Rede war kurz, höflich und ich habe Dich als meine Schwester nicht blamiert. Mich als Prinzessin auch nicht. Dann kam so ein Spinner auf mich zu und .. er war am Anfang lustig. Mit Kaja gemalten Augen sah er wie ein Panda-Bär aus. Dann kam der zweite Spinner dazu. Er sah wie ein ausgestopfter Gänserich. Also begannen der Panda und der Gänserich miteinander streiten. Ich wollte den Dampf, den beide durch ihren Streit ausgelassen haben, ein wenig nach unten schrauben und fragte nach einem Getränk. Nun haben sich beide in die Haare bekommen, wer mir das Wasser reichen darf. Der Gänserich kam am Ende mit einer Scherbe und Panda schrie, dass er einen Attentat auf die Prinzessin ausüben will. Beide waren laut und die Bodygards haben ihren Job gemacht. Mehr weiß ich auch nicht. auf jeden Fall war das nur der Jocke vom großen Panda. Also zwei Exzentriker haben mir den Abend ruiniert und nun darf ich mich vor Dir rechtfertigen.
"

Sie atmete nach diesem Ausbruch auf und verstummte.
Leonor Beauharnais de Margaux
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Freitag, 6. März 2020, 13:45

<Merde>
Gerade erwischte ich mich das ich ihr glaubte und vielleicht, nein ganz sicher sogar, merkte Leonor es und allein deswegen entfleuchte mir ein Lächeln.
Sicher war sie nun verwundert, war es doch sonst nicht meine Art, doch was sollte ich jetzt lügen? Das war wichtigeren Dingen vorbehalten.

"Ich glaube Dir und es stimmt auch mit dem überein was ich hörte. Doch werden Dir die Medien glauben? Oder wird man versuchen, Dich wegen so etwas zu diskreditieren? Ich weiss es wirklich nicht und bin deshalb versucht Dich ausser Landes zu schicken. Irgendwas mit einem hochtrabenden Titel, vielleicht Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau Anturiens? Marschall MacDonald wird da sicher einiges kaputt machen was man hinterher wieder aufbauen muss. Oder Ministeriin für Wohlfahrt, Ministère de Salut Public, das klingt doch gut. Mit dem Sonderauftrag Nerica. Da bekommen wir gute Bilder. Du machst Dich einfach besser neben den Hungerbäuchen als einer unseren fetten Minister."

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Freitag, 6. März 2020, 18:02

Leonor öffnete den Mund, um Valerie zu widersprechen und schloß es wieder. War da etwas schwesterlich menschliches dabei? Sie glaubte Leonor aufs Wort? Leonor war aus der Fassung geworfen worden. Zuerst duch diesen Vorfall dann durch Valerie. Auch wenn die Prinzessin sich als herzlos darstellen wollte, war sie am wenigsten solch eine Person. Sie leckte ihre Lippen nun gar nicht königlich ab, versuchte einen sturen Blick zu machen, doch dies mißlang ihr.
"
Valerie, willst Du mich in die Politik bringen? Schw......es..ter?
"

Das letzte Wort fiel schwer über ihre Lippen, doch da war die Hoffnung und die Unsicherheit im Ton. Leonor konnte mit allem Druck und Ungerechtigkeit und Geschrei fertig werden, doch das kleine Lächeln ihrer Schwester und ihre Antipathie schmilzte. Wenn sie überhaupt da war.


"Ich habe nicht nachgedacht. Doch man könnte diesen Vorfall für uns zum Guten wenden. Sollten die Medien es als eine richtige Attentat darstellen. Die Säulen unseres Königreiches sollten erschüttert werden. Ich, als Prinzessin, wäre das erste Ziel.

"

Leonor war auch hier nicht sicher, wie Valerie diesen Gedanken entgegennimmt.
"
Wir könnten uns als.. als .. unerschütterliches Königshaus zeigen. Durch diese.. Aufgabe
"
Sie blickte fragend zu Valerie
Leonor Beauharnais de Margaux
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Montag, 9. März 2020, 10:28

Die Kaiserin spielte gedankenverloren mit einem Wasserglas während die sichtlich konsternierte Leornor antwortete, setzte dieses dann ab und schob es in externer Zeitlupe immer weiter an den Rand des Tisches wobei sie ihre Schwester nicht aus den Augen ließ.

"Eine gute Idee, Schwester."

Was auch aus ihrem Munde komisch und ungewohnt klang. Ansonsten sagte sie nichts und nur das Geräusch des Glases, über den alten Holztisch und die hervortretenden Schraubköpfe geschoben, störte die vollkommene Stille die erst zerrissen wurde als das Glas langsam, dann schneller kippte und auf dem steinernen Fussboden zersprang
Nun stand die Kaiserin auf und nahm eine Scherbe auf.

"Eine der Säulen des Kaiserhauses wurde angegriffen. Eine Säule, jung und schön, jungfräulich und blühend sollte ausgelöscht werden. Sollte sich wälzen in ihrem Blute. Die Medien werden dich noch mehr lieben, Bilder von Deiner Wunde werden um die Welt gehen. Das ist gut…. Wirklich gut.
"

Dann legte sie die Glasscherbe vor die völlig unversehrte Leonor

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Montag, 9. März 2020, 10:51

Leonor erschauderte. Nicht, dass sie zimperlich wäre oder das Blut nicht sehen konnte. Doch schon allein diese Szene, dass ihre eigene Schwester ihr sowas vorschlägt, zerstörte wieder das Bild einer fürsorglichen Schwester, oder zumindest eines kleinen funken der Schwesterliebe. Prinzessin verfolgte das Glas, seinen Fall, Bruch, Geräusch der zerbrochenen Glases. Es war wie in verschiedene surrealistische Bilder geteilt. Ihr Blick wanderte zum Gesicht der Kaiserin und Leonor würgte ein Lächeln aus sich heraus.

"
Zu spät, meine Kaiserin. Die Photographen haben ihre Photos schon geschossen. Unser Haus wird von meiner Wunde nicht profitieren. Im Gegenteil. Die Lüge wird schnell entlarvt. Doch wenn Du darauf bestehst....
"
Leonor nahm die Scherbe mit zwei Fingern, vorsichtig, um sich nicht zu schneiden "So zeige mir die Stelle, wo die Wunde sein sollte. Ach ja, wenn ich diese Wunde mir selbst zufüge, wird jeder, der ein wenig Kriminalistik kennt, feststellen können, dass diese Wunde nicht von einer dritten Person aufgetragen wurde. Also, wenn Du denkst, es sei notwendig, so trug es mir selbst auf. Damit es einer Wahrheit näher kommen würde.
"

Leonor stand auf und kam auf die Kaiserin zu, blieb jedoch vor ihr stehen und streckte ihre Hand mit der Scherbe ihrer Schwester entgegen. Selbst innerlich weinte sie. Leonor war so kurz davor, doch Valerie zu glauben...
Leonor Beauharnais de Margaux
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Montag, 9. März 2020, 11:20

"So so, das ist natürlich schlecht …"

erwiderte die Kaiserin gelassen auf Leonors Hinweis, es gäbe bereits Bilder die sie unverletzt zeigen

"… aber hatte sich nicht ein Splitter in Deinem Kleid verfangen an dem sich Deine Dich liebende Schwester verletzte als sie Dich, von Glück übermannt Dich wohlauf zu wissen, umarmte nachdem sie Dir entgegeneilte, kaum hörte sie vom Attentat auf die Thronfolgerin."

Schon hatte sie die Scherbe wieder aufgenommen und schnitt sich nun in den eigenen Finger den sie dabei über Leonors Glas hielt in den nun ein Tropen nach dem anderen fiel.

"Wir sollten zusammenhalten. Ich denke wir haben nur uns."

Wann war man ehrlich? Wann verlogen? Wann offen? Und wusste man es selbst? Doch sie würde es nicht wiederholen, soviel zumnidest war sicher

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Montag, 9. März 2020, 21:16

Leonor war in ihrer eigenen Falle eingesperrt. Insgeheim wollte sie nichts anderes als diese Nähe. Familie. Mutter und Vater. Beide waren fort. Kindliche Kränkungen? Leonor kann darauf nichts mehr aufbauen. Sie ist allein auf sich gestellt. Egal, ob Hass oder Liebe. Valerie ist nun mal ihre Schwester. Irnoie des Schicksals oder die göttliche Führung. Einerlei. Nur hatte Leonor immer noch diesen Zweifel, ob es einfach ihre Träumerei wäre.
"
Ich überlasse es Dir oder Deinen Beratern das Beste daraus machen.
"

Leonor entschied sich, ihrer Schwester zu glauben. Zumindest es zu versuchen. Verlieren wird sie nichts. Gewinnen.. vielleicht einen Hauch der Hoffnung auf eine Schwester. Hat Valerie vielleicht das auch erwartet? Leonor war nicht mehr in der Lage nachzudenken. Die Logik und auch alle Warngefühle waren ausgeschaltet.

"
Ja, wir machen das!
"

Sie nahm die Scherbe und schnitt sich oberhalb des Handgelenkes, um dann auch ein paar Tropfen auf die Scherbe fallen zu lassen. Sie nahm die Hand ihrer Schwester und legte ihre Wunde auf ihre eigene.

"
Soll sich unser Blut das zweite Mal vermischen.
"

Es sah wie in einem Indianerfilm aus. Bizzar, was die Kaiserin da wohl tat. Gut, Leonor war jünger und romantischer veranlagt, doch Valerie, sie sollte doch wissen.
Leonor Beauharnais de Margaux
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Montag, 9. März 2020, 22:25

So drückten wir eine ganze Weile die Wunden aneinander und einerseits war ich ja erleichtert, setzte ich doch ziemlich viel Hoffnung in diesen Pakt. Andererseits war Leonor immer nur ein Kind gewesen und es war nur wahrscheinlich, aber nicht gänzlich sicher, dass sich das bereits geändert hatte oder überhaupt jemals ändern würde, doch jetzt war es entschieden, ich hatte mein Spiel gesetzt und die Kugel rollte. Alles auf rot.

"Ich habe hier etwas vorbereiten lassen, nimm diese Pergamente. Sie enthalten für jeden einzelnen der Notablen sowohl ein Todesurteil als auch eine Beförderung, man muss nur noch Daten wählen finden und sie eintragen, die Papiere sind aber so gültig. Zumindest für die Garde gültig, die auf mich eingeschworenen Truppen setzen sie sofort um. Auch wenn sie illegal sind. Für jeden Notablen, aber auch für hunderte anderer die es werden könnten. Sie müssen unbedingt an einem sicheren Ort verwahrt werden, und, das ist ganz wichtig, von Dir jederzeit angewendet werden können. Verwende sie wohl, sollte es zu einem Putsch, Krieg oder zu was auch immer kommen. Verwende Sie wenn wir handeln müssen."

Leonor würde in dem Stapel auch zwei Papiere mit Ihrem Namen finden, ich hatte vergessen sie zu entfernen, ansonsten waren wir dem Pergament nach gleichberechtigt, ich hatte gestern mehr als achthundert Papiere unterschrieben. Davon vier mit Leonors Namen, keines mit meinem. Ansonsten war das Paket genau gleich. Wenn sie es später gefunden hätte, dann wäre der neue Pakt des Blutes geplatzt, aber ich hatte Glück, im letzten Moment fiel es mir ein und ich ging zum Schrank in dem meine noch lagen und begann die beiden für Leonor zu suchen.

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Dienstag, 10. März 2020, 09:58

"Ich werde es sorgsam verwahren und auch mit Bedacht verwenden.

"

Leonor war wieder im Zweifel, was Valerie damit bezwecken wollte. Sie gab Leonor eine ungeheuere Macht in die Hände. Im Prinzip könnte Leonor jetzt den Namen ihrer Schwester eintragen und dann.... ode den des Capet
"
Was soll ich als nächstes tun? Du bist nicht... sauer oder verärgert wegen... oder...
"

Valerie brachte diese Kind nun dorthin, wohin sie es wollte. Leonor war bereit, ihrem Willen zu folgen, und zwar aus eigenem Wunsch. Von der Sturrheit der Prinzessin wußte Valerie schon lange Bescheid. Manchmal war es immer und immer wieder erstaunlich, wie sich Leonor durchsetzen konnte. Auf jeden Fall schob sich die Heirat auf eine ungewisse Zeit ab. Das hat Kaiserin schon lange verstanden.
Leonor Beauharnais de Margaux
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Mittwoch, 11. März 2020, 15:31

"Und wenn?"

ich sah Leonor erst ärgerlich an und lächelte dann

"Dann werde ich wie damals Deine Puppe nehmen... wie hieß sie noch gleich? Babette, genau.... und werde der Puppe ein Bein ausreißen und sie dann in Deinem Zimmer verstecken."

Was ich damals natürlich getan hatte obwohl ich es nicht zugegeben hatte. Leonor war wohl so circa fünf und hatte sich blöde geheult. Das andere Bein wurde später angebrannt hinter dem Ofen gefunden. Die Wirkungs war leider nicht mehr dieselbe.

"Doch wenn Du mich verrätst, dann wirst Du merken, dass wir jetzt erwachsen sind. Dann wird es nicht bei einer Puppe bleiben."

Sie jetzt zu umarmen war schwierig, hatten wir uns doch ewig, oder gar nie umarmt. Wenn sie es jetzt verweigerte.... Ich trat vorsichtig einen Schritt vor und öffnete die Arme...

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Mittwoch, 11. März 2020, 21:54

"Verraten? Warum sollte ich es tun, solange Du mir keinen Grund dazu lieferst?
"

Leonor zuckte leicht, als Valerie ihre Puppe erwähnt hatte. Das war wie eine kalte Dusche. Die Abneigung kam wieder hoch, doch Leonor verstand gleichzeitig, dass sie nicht in der Lage war, die Stirn zu bieten. "
Ich werde für ein paar Wochen aus der Hauptstadt verschwinden. So, wie Du es willst. Gibt mir 10 Tage, um mich für diese Reise vorzubereiten. Bleibt Yvette hier oder darf ich sie mitnehmen? Sonst denke ich, haben wir nicht mehr zu besprechen. Oder irre ich mich, Eure Kaiserliche Majestät?

"

Der Wind hat sich gewendet. Zum Guten oder zum Schlechten... wer weiß
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Donnerstag, 12. März 2020, 10:47

Sie hatte das Angebot einer Umarmnung abgelehnt und ich würde es wohl nicht so schnell wiederholen. Deswegen verschloss ich mich auch wieder wie eine Auster

"Nein ich denke wir sind fertig, Prinzessin. Nehmt euch die Zeit die ihr braucht und nehmt mit wen ihr wollt solange er oder sie nicht staatstragend ist."

Wohin er sich gewendet hatte wusste auch ich nicht, ich auf jedenfall wandte mich zur Türe.

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Freitag, 13. März 2020, 21:48

"Ich hoffe, es wird noch die Zeit kommen, in der ich dich Schwester nenne, ohne dass Du mich dabei zerstörst. "
Leonor wußte nicht, ob Valerie dies gehört hast oder nicht. Sie sagte es mit leiser Stimme. Den anderen Satz hat Valerie 100% gehört.
"Lang lebe meine Kaiserin."
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Montag, 16. März 2020, 17:17

Ich hatte es gehört, reagierte aber nicht, denn vielleicht würde ja mal der Tag kommen an dem ich sie tatsächlich nicht mehr verletzte wenn ich das denn nicht wollte.
Doch auch sie hatte mich verletzt, denn ich hatte schon beabsichtigt sie zu umarmen, doch vielleicht einfach zu dezent. Denn es war ja so nicht erwartbar.

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